Erstellt am: 19. 8. 2016 - 18:07 Uhr
Endless Summer
FM4 Festivalradio
Beim FM4 Frequency 2016 in St. Pölten.
Musik
Donnerstag: So wars mit Miike Snow, Bilderbuch, Deichkind und Co: Soul und Partyhupe. Alle Fotos von den Bands
Freitag: So wars mit Foals, The Last Shadow Puppets, The Fat White Family: Was ist Rock?. Alle Fotos von den Bands
Samstag: So wars mit The Kills, Bloc Party, Massive Attack: Manchmal rockt es, manchmal spritzt es. Alle Fotos von den Bands
Die langen Nächte des FM4 Frequency
Mitschnitte der besten Konzerte gibt es ab Montag, 22.8. immer Nachts auf FM4 zu hören.
Letzte Worte - so wars tatsächlich: Donnerstag | Freitag | Samstag
Wie lebt man auf dem Campingplatz? Und wie bereiten sich Wolfmother auf ihren Auftritt vor? Wie wird man von Moop Mama geweckt? Diese Videos liefern Antworten
Und wie am Zeltplatz schöner gezeltet wird. Und viel gesungen und gut ausgeschaut
Wie die Zeltstadt beim FM4 Frequency entstanden ist
Hier geht's zum Lineup
Tipps zum Line-Up:
- Bekannte Namen: Jungspunde treffen auf etablierte MusikerInnen
- Hot in Here: Eine kleine Auswahl an Newcomern und Geheimtipps.
- Österreichische Acts: Support your locals - diese Acts solltest du nicht verpassen!
Alles rund ums Festival gibt's auch unter fm4.orf.at/frequency2016
FM4 Frequency Festival:
17.-20.8.2016 im Green Park St. Pölten
Der zweite Tag startet sonnig und heiß. Sonnenbrände leuchten aus der Menge, improvisierte Hüte - und trotzdem viel Laune. Dass Jennifer Rostock abgesagt haben, ist schade, aber hält nicht von der Party ab. Heute kommen M.P., Chefboss und Turbobier, Temper Trap, Foals, The Last Shadow Puppets, die Fat White Family, Wolfmother, Zedd, Bring Me Horizon und Rudimental und die Headliner, Parov Stelar und Sportfreunde Stiller.
Parov Stelar, Sportfreunde Stiller
Die Zeit der Headliner: Zuerst die Sportfreunde Stiller, die schon zum (mindesten?) fünften Mal auf dem FM4 Frequency spielen (2002, 2003, 2005, 2012, 2016) und ihr Publikum mit Komplimenten wie "Bussi, Baby" und "Amore" umgarnen. Und dann die Electroswinger von Parov Stelar, die das Publikum zum tanzen bringen. Markus Füreder hat es im Interview schon angekündigt: "Oiso i hoff das zwa Drittel der Besucher mit Blosn auf die Fias ins Zöt einekriachn." Das haben sie geschafft, die ersten heimschen Headliner.
23 Uhr: Bring Me The Horizon, Anderson .Paak, Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi
Bring Me Horizon wollen keine Fotos, Bring Me Horizon wollen auch keine Akkreditierungen, wie bei einem kürzlichen Social-Media-Fight mit Bad Religion bekannt wurde, aber dem Publikum ist das egal. Dicht gedrängt stehen sie, und wenn es von der Bühne heißt "Clap those fuckin’ hands", dann wird auch in die Hände geklatscht. Dicht gedrängt und heiß ist es auch bei Anderson .Paak, der im Weekender spielt. Überhaupt scheint die Weekender-Stage heute gut zu funktionieren, auch bei Käptn Peng und den Tentakeln und bei Skero am frühen Nachmittag ist alles voll.
20 Uhr: Last Shadow Puppets, Foals, Zedd
Die Last Shadow Puppets sind die Supergroup dieses Festivals: James Turner von den Arctic Monkeys, Miles Kane von den Rascals, Simian Mobile Disco-Producer James Ford und Zach Dawes von den Mini Mansions wären mit ihren Hauptbands allesamt in späteren Slots des Festivals gut aufgehoben. So spielen TLSP auch in die untergehende Sonne. Und auf der anderen Bühne droppt in der Zwischenzeit der deutsch-russische DJ Zedd die Bässe. Wenn Zedd die Hände in die Höhe reißt, springt das Publikum begeistert mit.
18 Uhr: Wolfmother, Fat White Family, Temper Trap
Bisher war der Zuspruch zu den Bands noch recht mau, erst Wolfmother ziehen richtig viele Menschen vom Zeltplatz vor die Bühne. Fat White Family hatten aber immerhin hohen Besuch: The Last Shadow Puppets haben sich den Weg zur kleinen Bühne angetan, um das Konzert zu sehen.
14 Uhr: Chefboss, Turbobier, M.P., Walking on Cars, Matt Simmons
Chefboss eröffnen die Green Stage und sind wohl soviel Frauen auf der Bühne wie am ganzen restlichen Festival spielen. Und wie sie eröffnen: Bass, Moves, TänzerInnen und Blitzlichtgewitter - ein krasser Gegensatz zu den danach folgenden Turbobieren, die das Publikum eher zum Grölen denn zum Tanzen bringen.
Und vor der großen Bühne finden sich noch die Überreste des gestrigen, grandiosen Deichkind-Konzerts: Überall Federn, Federn, Federn.