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28. 6. 2016 - 18:54

Zwei der Besten

Das Branchenmagazin "Der österreichische Journalist" hat zwei FM4-MacherInnen als die "besten 30 unter 30" ausgezeichnet: Johanna Jaufer und Lukas Lottersberger.

"Ich bin kurz vor den griechischen Wahlen, Ende Jänner 2015 nach Athen geflogen und habe mir im Vorfeld angeschaut, wer könnte in einem kommenden Kabinett von Alexis Tsipras etwas werden."

So Johanna Jaufer über ihr Interview mit Yanis Varoufakis.

Das Gespräch mit Varoufakis veröffentlicht sie auf fm4.orf.at - drei Tage vor Varoufakis Angelobung als Finanzminister.

Cover Der Österreichische Journalist

Der Österreichische Journalist

"Jelena Gučanin (Wienerin), Johanna Jaufer (FM4), Klaus Knittelfelder (Kleine Zeitung)"

Für ihre journalistische Arbeit, u.a. über den Syrien-Konflikt und über geselllschaftliche Bruchlinien wie eben in Griechenland ist Johanna Jaufer vom Branchenblatt Der österreichische Journalist nun ausgezeichnet worden.

Johanna Jaufer nennt "Sauberkeit und Fairness" auf die Frage, worauf es bei ihrer Recherche-Arbeit ankommt. Für ihren gemeinsam mit ihr ausgezeichneten FM4-Kollegen Lukas Lottersberger zählt "Unbefangenheit":

"In vielen Redaktionen sind die Redakteure einem Druck ausgesetzt, Content-Maschinen zu werden. Bei FM4 ist es nicht so, dass man Content in unglaublich kurzen Deadlines produzieren muss, sondern man hat Zeit, gewisse Geschichten zu machen, dafür sind die dann fundiert und gut."

Lukas Lottersberger

Luiza Puiu

Lukas Lottersberger hat u.a. über die Geschichte der Burschenschaften oder über das Luftfahrtrecht von Drohnen in Österreich berichtet.

Zuletzt war er Projektleiter der FM4-Berichterstattung zur Bundespräsidentschaftswahl 2016.

Ob das Projekt abgeschlossen ist oder nicht?

Lukas Lottersbergers sechster Sinn könnte auch hier zusätzlich zu seinem journalistischen Instinkt einen Hinweis gegeben haben.

Ein Tweet vom Montag nach der Wahl, vor der Ergebnisverlautbarung:

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