Erstellt am: 30. 11. 2012 - 17:16 Uhr
Monopoly Now!
Fünf Jahre nach dem ersten Ausbruch dessen, was wir mittlerweile „die größte Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit“ nennen ist die Kapitalismuskritik mitten im Mainstream angekommen.
Für FM4, wo wir uns beständig um eine antagonistische Haltung zum Mainstream bemühen, Grund genug den alten kapitalistischen Gaul ein bisschen verquerer aufzuzäumen.
„Hört auf den Kapitalismus für die Fehler der Politik verantwortlich zu machen“ sagen die einen, „die Politik muss wieder das Primat über die Wirtschaft bekommen“ die anderen.
Und dazwischen bewegen sich ein paar Milliarden Menschen die versuchen über die Runden zu kommen – sind am Ende doch wir alle der Markt? Und wer ist dann der Staat?
Um es uns auf äquidistanten Sicherheitsbetten bequem zu machen bemühen wir uns, ähnlich wie schon beim Economy Death Match, gar nicht mal um eine Position, sondern drapieren und beleuchten selbige im gewohnt skeptischen, schwarz-gelben Licht.
Anhand verschiedener Porträts von Menschen mit expliziten Haltungen zur Krisen-Debatte besichtigen wir so die Sollbruchstellen von 5 Jahren Krise, am Vorabend eines wieder einmal abgesagten Weltuntergangs.
Dabei kommt der Occupy-Aktivist ebenso zu Wort wie ein Vertreter der marktliberalen österreichischen Schule der Nationalökonomie. Und natürlich noch viele andere – nur Politiker bleiben außen vor.
Die so ausgeleuchteten Standpunkte kommen dann abschließend in der Homebase am 3. 12. 2012 noch einmal zur Sprache: Da diskutiert dann Christian Felber, Fürsprecher der Gemeinwohlökonomie, mit dem Wirtschaftsjournalisten Nikolaus Jilch von der Tageszeitung „Die Presse“ bei Robert Zikmund ab 19h in der FM4 Homebase.
Anrufen (0800 226 996) und mitdiskutieren ist dabei erwünscht!