Erstellt am: 22. 10. 2009 - 11:53 Uhr
Billiger geht`s nicht mehr
Der echte Juri Gagarin soll in himmlischen Höhen gestorben sein. Böse Zungen glauben allerdings an einen einsamen Alkoholtod im Hinterzimmer und an das anschließende Verschleiern durch die russische Regierung. Ganz andere russische Helden, die des karachischen Technos, sind Säge, Sergej Halosin und Arnold Kinzel. Beide kommen tatsächlich aus Russland und ihr Bandname hat nichts damit zu tun, dass ihnen der Weltraum gehört. "Spacig" ist vielmehr der Brückenschlag zum Namensgeber.
gag
Die Sonne brennt eine Schneise in die eisbedeckte Wüste Nordrusslands. Da - plock - explodiert eine Wasserstoffbombe in einer cispolaren Siedlung nahe Archangelsk. Aus den Trümmern der Katastrophe steigen die beiden Extremmusiker Arnold und Sergej wie die Inkarnation des russischen Fortschrittsglaubens auf, verschmelzen zu einer technoiden Kreuzung von Strahlenpeitsche und Russen-Polka und führen ein 2-Finger-Spektakel auf, das wie 90prozentiger Wodka durch die gefrorenen Adern schießt.
juri gagarin
Die angeblich billigsten Sonnenbrillen des Schwarzmarktes treffen noch billigeren Techno. Heute (22. Oktober 2009) abend sind die beiden Männer hinter Juri Gagarin gemeinsam mit Sängerin Flicke in der Arena in Wien. Die "Cobra", das neue Album, haben sie bereits im Gepäck. Erscheinen wird selbige erst Ende November, reinhören kann man heute abend.
Da das Hamburger Label Audiolith seine Schützlinge selten alleine in die Welt schickt sind Rampue & Ira als Vorband noch mitgekommen. Teil der Audiolith-Gang sind sie übrigens, seitdem sie Labelchef Lars die Küche verfliest haben. So sagt die Geschichtsschreibung jedenfalls.
gaga
Heute Abend werden Vodka und andere alkoholische Getränke in Strömen von der Bühne auf das Publikum regnen. Warum auch nicht: andere schmeißen Zuckerl, sich selbst oder ganze Sofas in die dafür zahlende Masse.