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Christian Stipkovits

I used to live on Vulcan, but then Spock let it blow up.

16. 1. 2017 - 17:27

Ein Abo für Spiele

Verbunden mit einem monatlichen Abo - analog zu Netflix und Co - kann man mit einer TV-Box nun auch Games streamen.

Netflix, Twitch und Co kann ich mir aus meinem Wohnzimmer gar nicht wegdenken. TV-Boxen für diese Angebote gibt es mittlerweile genügend, doch viele Boxen haben mühsame Einschränkungen oder sie sind langsam. Um Games zu streamen, gibt es jetzt Shield TV.

4k Auflösungen nutzen

Auf der Shield läuft als Betriebssystem Android. Verglichen mit der Xbox oder PlayStation ist sie um einiges kleiner – man glaubt kaum, dass man in 4k Auflösung auf dem Gerät auch spielen kann. Eine solche Darstellung von Spielen funktioniert weder auf der PlayStation (Pro), noch auf der XBox.

Nvida Shield Android TV Konsole

Christian Stipkovits | FM4

Shield

Möglich wird das dadurch, dass die Spiele nicht zu Hause berechnet werden, sondern von einer Serverfarm, und auch die Hardware der Shield mit mehreren Prozessoren kann sich sehen lassen. Damit das Spielen nicht ruckelt, sollte man eine gute Internetleitung besitzen. Mindestens 20 Mbit sind dafür empfohlen. In Großstädten ist das kaum ein Problem, am Land sehr wohl.

Zehn Euro im Monat für viele Games

Spiele-Streaming bzw. Spiele-Abos sind ein interessantes Konzept. Statt einmalig um die 60 Euro für ein Spiel auszugeben, leiht man sich das Game. Allerdings findet man natürlich keine Exklusivtitel, die für die XBox oder PlayStation veröffentlicht wurden.

Mehrere hundert Spieltitel kann man über ein Abo für knappe zehn Euro im Monat beziehen, für einige muss man extra bezahlen. Um nur ein paar Spiele zu nennen: No Man’s Sky, The Witcher 3 oder Thief finden sich im Store.

Nvidia Shield Controller

Christian Stipkovits | FM4

Der Controller der Shield ist gegenüber der Controller der XBox oder PlayStation unterlegen, er fühlt sich auch nicht besonders gut in der Hand an.

Die Stärken der TV-Box liegen vor allem in den zahlreichen Features. Die Apps laden überaus schnell, es gibt so gut wie keine Verzögerung.

Das Shield kann man mit der richtigen App als Media-Server nutzen. Dadurch hat man die Möglichkeit, die zu Hause gespeicherten Serien und Filme von überall aus anzusehen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, da die Mediendateien meist umgerendert werden müssen - und es gibt kaum TV-Boxen mit der notwendigen Rechenleistung.

Nvida Shield Android TV Konsole

Christian Stipkovits | FM4

Mitgeliefert wird eine hochwertige Fernbedienung mit integriertem Akku - bei der man sich lästiges Batterienwechseln erspart. Die Fernbediehnung hat auch eine Spracheingabe, die gut funktioniert. Beinahe immer lassen sich damit die gewünschten Inhalte finden.

Die Einsteigervariante um 230 Euro bietet nur 16 GB an internen Speicherplatz an. Der Speicher lässt sich mittels USB oder Speicherkarte erweitern, oder man verbindet das Gerät mit einem Netzwerklaufwerk.

Man kann zwar viele der Features günstiger zusammenbasteln, doch angenehmer läuft dies mit der TV-Box.

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