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Gersin Livia Paya

Limonaden-trinkendes, unbändiges Faible für Abenteuer

15. 1. 2017 - 12:51

Neue Plattform: CounterACT!

Aktiv gegen Hass und Hetze im Netz. Eine neue Website klärt auf und hilft selbst aktiv zu werden.

Die Organisation ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit ging mit einer neuen Plattform online. CounterACT! dient als Informations- und Servicetool für Internet-UserInnen die entweder wissen möchten, was man gegen die Flut an menschenverachtenden und hasserfüllten Botschaften in sozialen Netzwerken tun kann, aber auch an UserInnen, die selbst betroffen sind und nicht mehr weiter wissen.

Mitmachen beim Safer Internet Day 2017:
Gemeinsam für ein besseres Internet!

Digitale Zivilcourage

Der Online-Umgang miteinander wird immer rauer, die Kommentare sind häufig von Hass und Hetze geprägt und dieser Hass droht zu einer gesellschaftlichen Norm zu werden. Viele Menschen sind Shitstorms, Hassreden und Mobbing ausgesetzt und wissen oft nicht, wie sie dem entgegenwirken können. Gesetze gibt es viele, die sind allerdings sehr komplex und in der Praxis fehlt eine Kultur zur digitalen Zivilcourage. Diesen Problemen stellt sich nun die neue Online-Plattform.

CounterACT!

CounterACT! zeigt die Rechts- und Gesetzeslage, hilft dabei Falschmeldungen zu checken, zeigt wie man Unrechtes Melden oder sich akkurat Einmischen kann und listet Hilfe-Rufnummern für Betroffene auf.

Information also die dringend nötig ist. Und die wird hier erstmals in Österreich fachgerecht zusammengefasst. Damit ist CounterACT! eine Art Enzyklopädie zum Thema Hass und Hetze im Internet.

Wer selbst aktiv sein möchte, findet hier auch Schulungsangebote, Konferenzen und Workshops.

Hakenkreuz im Spiel

Dabei ist es egal, wie selten oder speziell das Problem zu sein scheint. Claudia Schäfer, die Geschäftsführerin und Leiterin der Öffenlichkeitsarbeit von CounterACT! erzählt im Interview von einem Online-Spiel in einer geschlossenen Gruppe, in der ein Mitspieler ein Feld in Form eines Hakenkreuz anlegt. Viele junge Menschen wissen nicht, wie man damit umgehen soll und sind damit überfordert. Auch auf diese Fragen hat CounterACT! Antworten.

Aktiv gegen Hass im Netz werden, CounterACT! unterstützen und digitale Zivilcourage zeigen. Hier findest du weiterführende Links:

  • CounterACT!: Aktiv gegen Hass und Hetze im Netz
  • ZARA: Beratungsstelle für Opfer und ZeugInnen von Rassismus (Tel.: 01 929 13 99, mail: beratung@zara.or.at)
  • No Hate: A youth campaign of the Council of Europe for human rights online

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  • chillamalheast | vor 217 Tagen, 9 Stunden, 54 Minuten

    "Analog zum Untersuchungsdesign von Woolf
    und Hulsizer lassen sich nun verschiedene Schritte identifizieren, wie Hass-Gruppierungen im Netz agieren:
    1. Führung
    2. Rekrutierung
    3. sozio-Psychologische Techniken
    4. Entmenschlichung "
    https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/hatespeech.pdf

    1. durch leidmedien antihass-kampagnen undifferenziert mit fake news zusammenmischen und in den common sense spreaden.
    2. antihate-vereine gründen und leute aktivistisch anwerben.
    3. neuromarketing genau wie die rechten anwenden als stumpf brunzdumme counterculture "mimimi VS mimimi"
    4 AI als zensur verwenden oder stiftungsfinanzierte Recherchebüros einsetzen die selbst für unwahrheiten bekannt sind.

    gratuliere
    https://www.technologyreview.com/s/603072/if-only-ai-could-save-us-from-ourselves/

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-correctiv-soll-fake-news-richtigstellen-a-1130014.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=https://m.facebook.com/

    die pseudo schnösel-bobos checken noch immer keine digitalen interfaces ab und vermischen ihre psychologie mit der "realen" kommunikationen face to face.keine hormone pupillen auf social media.

    ..kommt schon dilettanten.reisst euch zam

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