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Christian Pausch

Irrsinn, Island, Ingwer.

30. 10. 2016 - 08:38

"Irgendwo zwischen Korn und Schubert"

Schmieds Puls blicken zurück auf ihre Anfänge als Band und das letzte Jahr als FM4 Award Gewinner_innen. Ein intimes Gespräch, das nur von noch intimerer Live-Musik unterbrochen wird.

Kurz vor ihrem Auftritt im Wiener Stadtsaal am 09. September nehmen sie sich Zeit, setzen sich zusammen und unterhalten sich in aller Ruhe: Walter Singer, Christian Grobauer und Mira Lu Kovacs. Ihres Zeichens die Band Schmieds Puls.

Im Gespräch reflektieren die drei das letzte Jahr, das so erfolgreiche 2016, sie sprechen über das für sie so wichtige musikalische Umfeld, die Liebe zum Publikum, das bei ihren Konzerten besonders aufmerksam scheint, und auch über ihre Anfänge als Band:

"Schmieds Puls war für mich die erste Band, in der ich Gitarre gespielt habe, davor war ich immer nur die Sängerin.", sagt Mira nachdenklich. "Und das war dann voll die Emanzipation für mich, Gitarre zu spielen, genau dadurch war ich dann aber auch sehr unsicher, weil ich dachte: Oh Gott, ihr anderen beiden seid Jazz-Musiker, ihr wisst genau was ihr tut und ich nicht." "Tja, so kann man sich täuschen.", wirft Christian ein und alle lachen.

Schmieds Puls

Christian Pausch

Walter, Mira und Christian im Hinterhof des Wiener Stadtsaals.

Als die Band über alte Lieblingsbands und musikalische Einflüsse spricht, kommt Erstaunliches zu Tage. Christian hat viel Metal gehört, Walter wurde maßgeblich von seinen älteren Schwestern beeinflusst und Mira fasst zusammen:

"Ich finde es sehr schön, wenn man an unsere Einflüsse und Inspirationen denkt, das beschreibt perfekt das Genre von Schmieds Puls: das ist irgendwas zwischen Korn, Miles Davis und Schubert. Aber absolut! Endlich wissen wir’s. Ganz echt. Ich bin grad total geflasht. Der kleinste gemeinsame Nenner von Schmieds Puls ist irgendwo zwischen Korn, Miles Davis und Schubert. Super."

Schmieds Puls im Studio2 des Wiener Funkhauses am 28.06.2016


Einen Ausblick auf das Jahr 2017 wagen die drei nur sehr zaghaft. Neu erfinden wollen sie sich, die letzten drei Jahre auch ein wenig ausblenden, auch wenn sie noch so großartig waren:

"Dieses Jahr zum Beispiel, 2016, war der Hammer. Es ist schon beunruhigend gut gelaufen, so wie ich das als Dark-Songwriterin sagen muss. So viele schöne Sachen haben geklappt. Der FM4 Award ist ein super Preis, auf den wir ur stolz sind."

Schmieds Puls im Gespräch und LIVE

Am Montag abend in der FM4 Homebase von 21 bis 22Uhr. Und danach sieben Tage zum Nachhören im Player.

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