Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Parallelgesellschaft FPÖ-Medien"

Irmi Wutscher

Gesellschaftspolitik und Gleichstellung. All Genders welcome.

3. 6. 2016 - 15:13

Parallelgesellschaft FPÖ-Medien

Über Propaganda, die als seriöser Journalismus daherkommt und was der Qualitätsjournalismus tun kann, um glaubwürdiger zu erscheinen. Zum Beispiel: Gerüchte recherchieren und - wenn sie falsch sind - widerlegen.

Die FPÖ verlässt sich schon lange nicht mehr auf die klassischen Massenmedien, um ihre Botschaften an das Publikum zu bringen. Vielmehr hat sie eine Medienparallelwelt aufgebaut, die vor allem via Facebook ihr Publikum erreicht und ihnen darlegt, dass sie hier die "echteren", weil ungefilterten Nachrichten bekommen.

Abgespalten von Massenmedien

"In den letzten Jahren hat da etwas stattgefunden, was von der Öffentlichkeit noch nicht so richtig bemerkt wurde", sagt der grüne Nationalratsabgeordnete Karl Öllinger, der mit seinem Blog stopptdierechten.at die Medienstrategie der FPÖ genau beobachtet. "Nämlich, dass sich nach meiner Schätzung ein halbe bis eine Million Menschen völlig von der Information durch öffentliche Medien verabschiedet haben und geschlossenen Botschaftsgebäuden folgen, die u.a. die Freiheitlichen errichtet haben." Mit FPÖ TV-Beiträgen, die vor allem auf Facebook eingebunden werden und mit der Seite unzensuriert.at hat die FPÖ eine Parallel-Medienwelt errichtet, die in Europa ihresgleichen sucht, meint Öllinger.

Auch Fritz Hausjell, Kommunikationswissenschaftler an der Uni Wien, meint, dass es eine Medien-Parallelgesellschaft gibt: "Das ist sicher problematisch, weil man an diesen Teil der Gesellschaft nicht mit anderen Informationen herankommt."

Parteimedien oder Wahrheitsmedien?

Kommunikationswissenschafter Fritz Hausjell

Fritz Hausjell

Die restliche Medienwelt hat diese Entwicklung verschlafen. Vor allem auf Facebook war die FPÖ mit ihrer Strategie lange Zeit alleine. "Die Frage ist: warum hat das die andere Seite der Politik diese Medien nicht so stark beackert, wie das die FPÖ gemacht hat?", sagt Hausjell. Parteimedien gibt es schon seit langem - man denke nur an die SPÖ-nahe Echomedia und Medienhäuser die anderen Parteien nahe stehen. Parteizeitungen wurden aber in den letzten Jahren weder besonders ernst genommen noch viel gelesen. Die Parteien selbst haben sie als antiquiert wahrgenommen, sagt Hausjell.

Gefährliche Rede von der Lügenpresse
Ein Begriff, der im Kulturkampf des 19. Jahrhunderts ebenso präsent war wie in der NS- oder DDR-Propaganda, ist wieder salonfähig geworden. Artikel von Fritz Hausjell in der Furche.

Die FPÖ-Medien stellen sich aber weniger als Parteimedien dar - sondern als Wahrheitsbringer im Gegensatz zu den etablierten Medien. Schon die Facebookseite der FPÖ ist nicht als "Public Figure" oder "Politik" gekennzeichnet, sondern hat sich selbst als "News/Medien"-Seite eingestuft. Im Gegenzug dazu werden klassische Medien als Systemmedien und als Lügenpresse diffamiert. Letzteres ist ein Begriff, der von der deutschen PEGIDA-Bewegung übernommen wurde - der aber schon eine längere Geschichte (von Nazizeit bis DDR) hinter sich hat.

"Der Aufbau des Konstrukts Lügenpresse ist ein wichtiges Ziel dieser Seiten", sagt Andre Wolf vom Verein mimikama, der gegen Falschmeldungen im Internet kämpft. "Denn indem man die Mainstream-Medien als 'Lügenpresse' diffamiert, stellt man sich selbst dem als 'Wahrheitspresse' gegenüber. Obwohl man selbst faktenlos berichtet und im Grunde selber die Lügenpresse ist."

Anmutung live und unmittelbar

Norbert Hofer sitzt nach der Präsidentschaftswahl in seinem Dankesvideo für Facebook in einem nicht-ausgeleuchteten Büro in seinem Haus in Pinkafeld und spricht in die Webcam. FPÖ-Pressekonferenzen werden auf Facebook live gestreamt. So geben sich die FPÖ-Medienprodukte den Anschein der Unmittelbarkeit und Echtheit.

"Da wird mit Mitteln gearbeitet, die wir als 'live' und 'ungeschnitten' kennen. Bis hin zu verwackelter Kamera, wie man das aus Filmen kennt“, sagt Medienforscher Fritz Hausjell. "Das wird von den ZuseherInnen als vermeintlich ‚authentisch‘ begriffen. Es bietet aber lediglich authentisch die eine Sichtweise, mehr nicht."

Neue Journalismus-Strategien

Um den Vertrauensverlust gegenüber den klassischen Medien aufzufangen, muss der Qualitätsjournalismus seine Strategien ändern, sagt Hausjell. Sie müssten viel deutlicher als bisher darlegen, nach welchen Prinzipien sie arbeiten, was wie berichtet wird und warum. "Aber auch, warum sie gelegentlich etwas nicht berichten! Weil vor allem da kommt ganz schnell die Seite, die Verschwörungstheorien und ein Schweigekartell wittert."

Als Beispiel nennt Fritz Hausjell Gerüchte. Derzeit funktioniert es so: wenn ein_e Journalist_in ein Gerücht anrecherchiert und sich dieses als nicht-haltbar erweist, dann gibt es auch keinen Bericht. "Da muss Journalismus heute anders reagieren", meint Hausjell. "Gerade weil in den sozialen Medien so viel mit bewusst gestreuten Gerüchten gearbeitet wird. Daher ist es notwendig diese Gerüchte weiterhin zu recherchieren, aber darüber auch Geschichten zu bringen!" So könnte man transparent machen, welche Gerüchte gerade im Umlauf sind, wie man die versucht hat zu klären und was das Ergebnis ist. "Das Tüpfelchen auf dem I wäre dann noch, wenn man den Urheber dieser Gerüchte finden und nennen könnte", so Hausjell.

Gerüchte widerlegen

Was sich Kommunikationswissenschaftler Fritz Hausjell von den Qualitätsmedien wünscht, macht der Verein mimikama, der Falschmeldungen und Fakes im Internet nachgeht und sie widerlegt. Die Internetplattform verlässt sich auf viele Freiwillige bei der Recherche, wird aber nur von zwei Leuten nach außen repräsentiert. Sie bekommen derzeit mehrere Medien- und Interviewanfragen täglich zu verschiedensten Hoaxes im Internet. Das zeigt, wie gefragt die Arbeit von mimikama ist.

Auch mit FPÖ-Inhalten hat mimikama immer wieder zu tun, sagt Andre Wolf. Oft werden von der FPÖ oder von nahestehenden Seiten Informationen über Flüchtlinge oder Migranten ungenau oder im falschen Kontext wiedergegeben: "Ein Extrembeispiel war - das ist noch nicht ganz ein Jahr her - da hieß es, in Döbling habe es Überfälle auf zwei Supermärkte gegeben, namentlich auf Hofer und Billa. Das wurde auf einer großen Facebook-Seite wiedergegeben. Wir konnten - auch mithilfe von Stellungnahmen von Billa und Hofer - beweisen, dass es keinerlei Überfälle auf die Supermärkte gab."

Das ist nur ein Beispiel, wie man Gerüchten zu Leibe rücken kann. Das Problem ist nur, dass Facebook mit seinen Algorithmen der Wahrheitsfindung oft einen Streich spielt – da viele Leute wegen dem "more oft the same" in der Timeline die Auflösung ja gar nicht mehr in ihre Blase gespült bekommen.

Auch Suchmaschinen werden von Alternativ-Medien, wie es zum Beispiel unzensuriert.at eines ist, überlistet: "Die nennen sich gegenseitig als Quelle und kopieren ihre Inhalte oftmals eins zu eins", sagt Andre Wolf. "Das hat einen positiven Suchmaschinen-Effekt. Denn wenn ich nach dieser Information suche, bekomme ich auf einmal eine große Menge an Suchergebnissen, die alle den selben Inhalt haben. Für mich als ungeübten Leser kommt das so rüber, als ob diese Information unheimlich weit verbreitet wäre. Dabei hat einer vom anderen abgeschrieben und es gibt nur eine Quelle, die oftmals nicht einmal faktenbasiert ist."

Medienkompetenz lernen

Im Endeffekt geht es darum, Menschen Medien-Kompetenz beizubringen, und zwar schon ab der Schulzeit. Dass man sich bei Erhalt einer Information fragt: Woher kommt sie und gibt es diese Information auch aus einer anderen Quelle? Das ist ein klares Versäumnis des österreichischen Bildungssystems. Aber auch für die bereits dem Schulsystem Entwachsenen müsste man sich hier etwas überlegen, sagt Fritz Hausjell: "Solange das nicht gemacht wird, geht die Strategie der FPÖ auf".

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Forum

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  • spok | vor 441 Tagen, 4 Stunden, 28 Minuten

    ernsthaft, bei der aktuellen linken medienlage sind die paar rechten töne die es noch geben darf direkt eine wohltat. ja, das habt ihr geschafft, ihr linken: dass immer mehr leute die rechten gut finden.

    Auf dieses Posting antworten
    • rosat | vor 440 Tagen, 21 Stunden, 21 Minuten

      egal was die "linken" medien tun oder nicht

      man kann deshalb die rechten nicht gut finden. ihr rassismus ist ausdruck massloser überheblichkeit, ihr nationalismus führt geradewegs zurüch zu den wurzeln der katastrophen des letzten jahrhunderts, und an ihrer leitkultur muss jede kreativität ersticken. war das klar genug?
      ich will eine offene welt, in der jeder denken, fühlen, lieben, glauben und schaffen kann, was er will. ich will keine randalierende "antifa", keine brennenden asylantenheime und keine unkontrollierten mafiabanden.
      und ich glaube, ich bin mehrheitsfähig.

      gruß rosa

    • konjunktiv2 | vor 440 Tagen, 19 Stunden, 55 Minuten

      Weißt, wer seinerzeit noch "mehrheitsfähig" war? Der Mann aus Braunau!

      Sry für die Polemik, aber die randalierende Antifa is' imho wirklich unser geringstes Problem...

    • miikesmama | vor 440 Tagen, 12 Stunden, 48 Minuten

      Kojunktiv-was zur Hölle ist dein Problem? Du vergleichst jemanden der schreibt "ich will eine offene welt, in der jeder denken, fühlen, lieben, glauben und schaffen kann, was er will" mit fucking Hitler? Geht's dir noch gut? Und wo bitte unterscheiden sich Typen die Steine gegen Auslagen, Autos oder Polizisten werfen von Typen die Molotovcocktails gegen leerstehende flüchtlingsunterkünfte werfen??? Genau kein Unterschied, der eine ist ein Verbecher wie der andere.

      Rosa - "ich will keine randalierende antifa, keine brennenden asylantenheime und keine unkontrollierten mafiabanden." - da bin ich ganz bei dir.

    • meinemutter | vor 440 Tagen, 6 Stunden, 57 Minuten

      danke miikesmama für die retrospektive verzerrung die niemanden und niemals was bringt ausser für hirnbefreite sende-sekunden bei wahlkampfdebatten

      es ist bedenklich wie schnell der socialmedia schwarm von blauen identiären bzw auch nur simple"flodorf opfer aus dem cafe susi"
      immer zusammenhalte bei themen die nie hinterlegt sind..einfach nur mundpropaganda

      hier glaubensgenosse von miikesmama makrot undco
      bigbadjohn | vor 117 Tagen, 4 Stunden, 53 Minuten
      "Ach geht's weg oder kommts endliiiich in die nächste Entwicklungsstufe, ihr jammernden Wüstensöhne"
      http://fm4.orf.at/stories/1746585/

      holy shit...

      konjunktiv hat deinen bias vorwurfnie behauptet
      aber es war eine nette einleitung damit du einen reisserischen satz von dir geben kannst.
      gratuliere tamara

      @topic
      die linke hat es einfach verabsäumt die rechte medientaktik zu bekämpfen

      man war arrogant.der tenor war immer
      "auf das niveau lassen wir uns nicht hinab"
      fehler
      scheiss dich nicht an linke
      es sind nur methoden
      es heist wahlkampf das hat weder die linke noch die rechte erfunden

      es ist nur klinische neutrale methodik
      publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_207036.pdf

      http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0090315

      just beat em
      beat em nice and dirty mit allen mitteln

      strategien verbessern anpassen siegen.eiskalt hermeneutisch.
      shock an awe wenns sein muss
      sie sind nicht am neusten stand und vorallem ohne statistiken und fakten
      wir sind der westen wir sind europa

    • konjunktiv2 | vor 439 Tagen, 19 Stunden, 45 Minuten

      @miikesmama

      Einen Hitler-Vergleich kann ich nirgendwo finden, tut mir leid. Ich hab mir lediglich erlaubt darauf hinzuweisen, dass auch eher fragwürdige Figuren für sich in Anspruch nehmen können "mehrheitsfähig" zu sein, siehe z.B. Erdogan oder Orban...

      Dann noch was: Ich hoff wir sind uns einig, dass es sehr wohl Sinn macht, Unterscheidungen zu treffen zwischen verschiedenen Typen von "Delikten". Ein Verbrechen kann schließlich alles Mögliche sein: Homosexualität, Apostasie, das Verstecken von Juden, das Gründen von Gewerkschaften, Streiks, Hochverrat a la E Snowden... So weit, so erschreckend. Eine Rechtsordnung einfach unhinterfragt abzunicken is' vor diesem Hintergrund schon mal ganz klar keine Option. (Schlag nach unter Rechtspositivismus!) Glaub ich jetzt allen Ernstes, dass wir in einem Unrechtsstaat leben, wo der Gang in den Untergrund sich aus der Verkommenheit des Systems heraus legitimiert? Nicht wirklich. (Obwohl die europaweite Missachtung von Grund- und Menschenrechten vonseiten unserer staatlichen Organe und Behörden Leuten, die weniger desillusioniert sind als ich, da durchaus einiges an Angriffsfläche böte...) Trotzdem kann man imho nicht sagen, dass jemand, der Steine auf Polizisten wirft, generell genauso zu verurteiln is' wie jemand, der Flüchtlingsheime ansteckt. Situationen und Gesellschaften, in denen Polizei und Staatsgewalt nicht Teil...

    • konjunktiv2 | vor 439 Tagen, 19 Stunden, 45 Minuten

      der Lösung, sondern Teil des Problems sind, kann sich wohl jeder von uns unschwer ausmalen. (Abgesehn davon, dass es tausend verschiedene Gründe gibt, einen Uniformierten zu attackiern: Die Palette reicht vom Kettling bei Massendemos am Syntagma-Platz über stark alkoholisierte Fußball-Hools bis hin zu Neonazi-Aufmärschen...) Ob es sich da im Einzelfall um den Straftatbestand des Widerstands gegen die Staatsgewalt oder im Gegenteil um so was wie illegitime Polizeigewalt handelt, gegen die man sich durchaus zur Wehr setzen darf und sogar soll, is' nicht selten eine Ermessensfrage. Das Gewaltmonopol des Staates is' jedenfalls etwas, woran man sich grundsätzlich durchaus stoßen kann. Das Abfackeln leer stehender Asylheime is' dagegen aus meiner Sicht ohne Wenn und Aber zu verurteiln, auch besteht da kaum Zweifel bezüglich der zugrunde liegenden Gesinnung. (Ausnahmen bestätigen die Regel...)

      Will sagen: Linksautonome Radaubrüder brauch ma wie einen Kropf. Trotzdem is' Antifaschismus grundsätzlich eine unterstützenswerte Sache, und nicht jeder, der sich einen Antifa-Sticker irgendwo draufpappt, is' ein gewaltbereiter Extremist. Mit dem staatlichen Gewaltmonopol haben wir, denk ich, im Prinzip eine recht sinnvolle, einer demokratischen Gesellschaft angemessene Lösung gewählt, gleichzeitig sind Polizisten halt auch nur Menschen und von daher keine Heiligen. Ich persönlich...

    • konjunktiv2 | vor 439 Tagen, 19 Stunden, 43 Minuten

      halte es für nicht denkunmöglich, dass es Härtefälle geben kann, in denen Gewalt gegen Staatsorgane legitim wär; umgekehrt entzieht es sich meiner Kenntnis, dass selbiges je für Gewalt gegen Flüchtlingsheime gegolten hätt.
      Peace

    • meinemutter | vor 439 Tagen, 18 Stunden, 28 Minuten

      präzise von konjunktiv

      da wird das anzünden von asylantenheimen mit ner demo von ein paar zecken gleichgesetzt und als "offene welt" propagiert wie aus ner astreinen ceepy scientology rede...eine analogie die niemals einen diskurs verdient hätte und auf eine ebene gezogen wurde, fern von jedweder wirtschaftlichen wie soziologischen realität.
      basicly rape und krimi-fantasy, 3 internet-links von 3 straftaten auf dubiosen youtubechannels und unzensiert. mehr ist es nicht weswegen wir hier alle seit paris-köln-hofer die zeit verschwenden müssen.
      wieso müssen.
      es wird drüber geredet drüber berichtet und bestimmt unsere verdammte perspektive als kollektiv..jeder furz von trump,hofer und gauland ist auf der titelseite und wird zum gesellschaftspolitischen diskurs "der nachzügler zuliebe"..jedes bias forumskommentar provoziert, und steht ohne antwort halt symbolisch da.
      das hat nicht zwingend etwas mit formierenden pegida horden zu tun die rankings und wortindexanalysen (wie im artikel beschrieben)entgegen ihrer realen proportionen beeinflussen.
      es hat auch etwas mit den kandidaten der politischen parteien zu tun, dessen bias bis ins fm4 forum offensichtlich durchdringt.
      beim wkr ball hats "kotz-gutmensch" HC strache schon geschafft einen keil zwischen anarchos,linksliberalen und linken zu treiben statt das man zusammenhalt zeigt

      die linke ist einfach das kleinere übel sie ist weder schuld an den aktuellen...

    • meinemutter | vor 439 Tagen, 18 Stunden, 27 Minuten

      rechten, noch wird sie wirklich viel mit podiumsdiskussionen im land bewegen.was ja auch gut so ist seitdem wir in der EU sind(es ist wie immer der technologische fortschritt der wissenschaft der etwas impulsartig in der wirklichkeit verändert)sie sollen einfach nicht zuviel scheisse bauen bis bessere KI kommt.die übliche schadensbegrenzung nach den demagogen.carter nach nixon,clinton nach reaganbush,obama nach bush etc

      über kurz oder lang wird die flüchtlingshysterie verflachen und je näher die blauen an die macht kommen desto mehr sieht man durch sie durch, weil das amt welches sie ausführen wollen, immer größer in relation zu ihrer kleinkariertheit wirkt.
      als opposition wars noch lustig,je knapper es wird desto weniger lustig wirds fürn otto normal.

      passiert jetzt auch mit trump langsam..je näher das amt zu ihm kommt...desto lächerlicher und weniger "revoluzer"wirkt er..bei uns wars wegen den flüchtlingen brenzlig aber das schlimmste abgewehrt.mal wieder

      je mehr die realität von produktiven(muslimische! huch) flüchtlingen auf die
      forumspegida zukommt desto paranoider lächerlicher und repetitiv kranker wirken sie wie esoteriker

      die frage ist nun ...wie sehr will die övp und unsere "obama spö" den sicherheitsstaat mit militärpolizei(still und heimlich holy shit again!).. und notstand "patriot acteske" verhältnisse... die dummbeutel paranoia "recall bias"...

    • meinemutter | vor 439 Tagen, 18 Stunden, 26 Minuten

      von miikes rosat undco wird nicht ewig halten

    • meinemutter | vor 439 Tagen, 18 Stunden, 4 Minuten

      http://orf.at/stories/2343020/2343023/

      bei sowas fragt man sich dann schon obs nicht scheissegal ist wer an der macht bzw ministerien ist...

    • meinemutter | vor 439 Tagen, 18 Stunden, 3 Minuten

      övp spö sind die regierung

      und führen medial ziemlich unbekümmert den ersten schritt zu einer militärpolizei ein

      holy moses

  • rosat | vor 441 Tagen, 10 Stunden, 28 Minuten

    dann fasst euch mal fest an der nase

    wer mit offenen augen durch die welt geht, sieht, dass bestimmte kriminelle milieus sukzessive von ausländischen gruppen übernommen werden - vom harmlosen organisierten betteln über taschendiebstahl, drogenhandel, einbruch bis zu zwangsprostitution und menschenhandel. wann hast du zuletzt einen "inländischen" bettler vor einem billa gesehen? erinnerst du dich an die rumänische prostituierte, die von ihrem rumänischen sklavenhalter mit benzin übergossen und angezündet wurde, weil sie nicht gefügig war? hat gewirkt - so schnell muckt da keine mehr auf...
    um die ausländerfeindlichkeit nicht zu fördern, haben seriöse medien irgendwann aufgehört, bei den blutstories die nationalität der täter dazuzuschreiben. erst seit den vorfällen von köln heuer ändert sich das langsam wieder. aber auf dem weg habt ihr journalisten dabei schrittweise eure leser abgehängt.
    oder beim flüchtlingsthema: ich habe nur interviews gelesen mit ausgebombten ärztinnen aus syrien oder verfolgten journalisten aus dem irak. nie mit arbeitslosen, unausgebildeten jungen männern aus marokko, die ihre sozialkompetenz bei attila dem hunnen abgeschaut haben (konservatives gesellschaftsbild nennt man das wohl).
    geht mal raus aus eurer intellektuellen blase und setzt euch auf ein achterl zum branntweiner, dann findet ihr auch eure leser (oder zuseher) wieder!

    gruß rosa

    Auf dieses Posting antworten
    • konjunktiv2 | vor 440 Tagen, 20 Stunden, 1 Minute

      Da greifst dir aufs Hirn!

      Klar, wer nach'm Vorbild eines Hans Guck-in-die-Luft (oder N. Hofers) das Firmament nach Chemtrails absucht, der übersieht womöglich, dass bestimmte kriminelle Milieus sich mit "de Ausländer" traditionell eher a bisserl schwertun - Aktivitäten solcher Milieus erstrecken sich dann vom harmlosen Banner-Hissen am Burgtheater bis hin zur weniger harmlosen Brandstiftung wie zuletzt in Altenfelden. Wann hastn Du auf einem John-Otti-Konzert eigentlich das letzte Mal eine lesbische Hochschulabsolventin mit Migrationshintergrund gsehn? (Und ich mein jetzt nicht die Gegendemo...) Erinnerst Dich noch an die Diskussion auf Puls 4, wo der Hofer gmeint hat, die Gebärmutter sei in Österreich der Ort mit der höchsten Sterbewahrscheinlichkeit, Stichwort Vagina dentata? Aber Du hast scho recht, auch wo Menschen einander auf offener Straße anzünden, is' die Politik gefordert...

    • konjunktiv2 | vor 440 Tagen, 19 Stunden, 57 Minuten

      Die Sache is' halt nur die: Leute, die auf offener Straße "Sklavinnen" anzünden, bewerben sich dann eher selten um hohe politische Ämter. (Wobei eine Hausjell-Analyse von zufällig aufgeschnappten 13A-Gesprächen sicher auch was hätt...) Und aufgmuckt wird sowieso ned: Um die Effen in ihrer ganzen Pracht zu zeigen, verzichtet die Lügenpresse neuerdings ja bekanntlich sogar auf die Moderation. Erst seit der Schlammschlacht auf ATV ändert sich das langsam wieder. Nur begreiflich, wenn viele sich da mit Grausen abwenden...
      Aja, und last not least, das gute alte Flüchtlingsthema: Ich nehm mit Erstaunen zur Kenntnis, dass unsre Bundesregierung jetzt dann vermutlich wirklich bald diesen ominösen Notstand ausruft. Muss am Kern liegen, wenn die plötzlich alle so umsichtig bis vorausschauend agiern... Derweil fahrt die Nacht-U-Bahn nämlich noch... (Wahrscheinlich, weil die Marokkaner alle scho schlafen...) Apropos, ich schau jetzt noch auf ein Bier zum Falafel-Ali...

      In diesem Sinne,
      Salem Aleikum!

    • miikesmama | vor 440 Tagen, 12 Stunden, 55 Minuten

      Bei aller Liebe konjunktiv

      Kein einziger deiner Sätze hat auch nur im Entferntesten mit dem zu tun was Rosa geschrieben hat. Und als polemische Replik ist das zu billig, das kannst du besser! vor allem, weil es soooo is all over the place is (lesbische Hochschulabsolventin mit Migrationshintergrund, Vagina dentata, etc etc.)Schlechten Abend gehabt gestern(ehrliche Frage)? Schaut dir nämlich gar nicht ähnlich

    • meinemutter | vor 440 Tagen, 7 Stunden, 20 Minuten

      rosat du siehst keine inländischen bettler?
      (jedes caritas haus hat zu 90& inländer drogen junkies oder "menschen mit schwerem schicksal" vom haus st josef bis nach floridsdorf check die fakten)
      kriminalität von ausländern übernommen?
      lebst du in der realität oder auf einen seltsamen blauen blogg ?

      die entscheidente frage die sich stellt

      hast du statistiken die dein eskapistischen behauptungen backupen?=?
      so wie früher als es noch journalismus gab der vorfälle erst druckte wenn sie von MEHREREN unabhängigen quellen bestätigt wurde! damn! anstatt jede dumme virale mundpropaganda nachzuplappern in einer kalkuliert erzeugten panik auf die auch im westlichen österreich noch immer leute reinfallen nachdem das leitmedium von der intermedialität geschluckt wurde

      gibts irgendwelche seriösen statistiken die deine kleinkarierte panik IIRGENNDWIE backupen??

      hm schatzi?
      wieviele österreicher haben jemanden die letzten monate getötet und wieviele ausländer die komplett paranoid ins land kommen. was glaubst du schatzi hm?
      hast du dazu seriöse statistiken oder nur einen blogg in word 2007 ästhetik und autoverkäufer NLP für dummbeuteln?

      achtung rhetorische frage weil die antwort bekannt ist..
      ihr habt null seriöse quellen NULL!weit und breit, seit paris im november nur billigste mundpropaganda wie in alten dichand leserbrief zeiten haha-
      also tief durch atmen und sich an afrikaner in der U6...

    • meinemutter | vor 440 Tagen, 7 Stunden, 18 Minuten

      gewöhnen.. HUCH schwarze menschen! die manchmal paranoid und unausgeschlafen dreinschaun, um gottes willen soviel stress für die nerven hach.jeder serbische wiener kroatische wiener tschetschenische türkische und ösi wiener, lacht dich aus wenns um kriminalität geht haha da kommt kein afrikaner rein wie du anscheinend fantasierst.

      und soviel zu den arbeitenden österreichern
      die owezahra number one sind noch immer wir!
      https://www.youtube.com/watch?v=wMQAQF123rs

      du patient
      diagnose:billigste marketing

      chek einfach die fakts

      wer nur heute zeitung und unzensuriert liest muss ja wirklich in ner oagen welt leben--tatsächlich wie ein cognitions-opfer haha