Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Der FM4 "Invent"-Kalender: Coole Erfinderinnen"

Alexandra Augustin

West Coast, wahnwitzige Künste und berauschende Erlebnisse. Steht mit der FM4 Morningshow auf.

24. 12. 2014 - 08:01

Der FM4 "Invent"-Kalender: Coole Erfinderinnen

Tiefkühlpizza, Currywurst, Kaffeefilter und Fallschirm: Im "FM4 Inventkalender" haben wir die letzten 24 Tage über Dinge gesprochen, die Frauen erfunden haben. Zum Nachhören!

Geht es um große Erfindungen, werden meist nur die Männer erwähnt. Doch wer hätte es gedacht, die großartigsten Erfindungen stammen aus Frauenhand! Ohne diese Erfinderinnen gäbe es keine Currywurst, keine Smartphones, keinen Champagner, keinen Camembert, kein Himmelbett und keine Mars Rover. Es gäbe außerdem keine Tiefkühlpizza, keine Scheibenwischer und keine Programmiersprache.

Für unseren FM4 Inventkalender hat die FM4 Redaktion 24 Frauen und ihre Erfindungen genauer unter die Lupe genommen.

Tür #1: Der Kaffeefilter von Melitta Benz

Elke Wetzig

Filterkaffee! Für die einen ekelhafte Brühe, für die anderen ein tolles Getränk. Naja, jedenfalls umstritten ist er. Anscheinend ist Filterkaffee aber total unterschätzt, denn er feiert in den Hipster-Bars New Yorks gerade ein großes Revival. Espresso war gestern. Und kochen kann man Filterkaffee natürlich nicht ohne einen Kaffeefilter aus Papier. Aber wer hat den eigentlich erfunden? Judith Revers weiß mehr:

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Tür #2: Die Tiefkühlpizza von Rose Totino

Tiefkühlpizza

wikimedia.org

Manche Menschen behaupten ja, Pizza wäre nicht nur irgendeine Speise, sondern ein Grundnahrungsmittel. Und wen haben wir es zu verdanken, dass wir uns bei großem Hunger schnell mal eine Pizza in den warmen Ofen schieben können? Die Erfinderin ist Rose Totino, die Tochter von italienischen Immigranten in den USA. Christian Pausch hat mit ihr Pizza gebacken:

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Tür #3: Die Radioaktivität von Marie Curie

Radioaktivität

public domain

Marie Curie hat die Radioaktivität entdeckt. Übrigens hat sie im ersten Weltkrieg an der Front auch den mobilen Röntgenwagen erfunden und extra den Führerschein gemacht, um die 200(!) Autos, die sie mit mobilen Röntgeneinheiten ausgestattet hat, auch selbst steuern zu können. Alex Augustin weiß mehr über diese strahlende Persönlichkeit:

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Tür #4: Die Scheibenwischer von Mary Anderson

Ohne Scheibenwischer würde das globale Verkehrssystem zusammenbrechen. Alle Autos, Busse, Züge, Flugzeuge und Schiffe sind damit ausgestattet. Und wenn’s regnet, schneit oder einfach die Scheiben dreckig sind, danken wir alle Mary Anderson für ihre Erfindung. Barbara Köppel hat Fenster geputzt:

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Tür #5: Tödliche Erfindungen

Am Krampustag haben wir uns Erfinder_innen angesehen, die an ihren eigenen Erfindungen zugrunde gegangen sind. Tödliche Unfälle, Explosionen und aberwitzige Zwischenfälle. Au weh! Roli Gratzer lässt es krachen:

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Tür #6: Der Mars Rover von Donna Shirley

Mars Rover

public domain

Dass wir so heiter auf dem Mars rumkurven können, das haben wir einer Frau zu verdanken! Judith Revers hat einen Abstecher zur NASA gemacht: Donna Shirley hatte die Idee, ein Fahrzeug für den Mars zu bauen. Das war natürlich alles andere als einfach! Aber bereits mit 16 Jahren hatte sie den Pilotenschein in der Tasche, später war sie Direktorin des Science Fiction Museum in Seattle. Sie gilt als die "Mom" vom Mars Rover. 32 Jahre hat die Entwicklung der Maschine gedauert.

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Tür #7: Klosterfrau Melissengeist

Jeder hat so ein Flascherl mit dieser grünen Flüssigkeit schon einmal gesehen. Oder die Oma hat das im Badezimmer rumstehen. Doch wozu dient es und wer hat es erfunden? Albert Farkas hat sich eine Abreibung verpassen lassen:

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Tür #8: Das Himmelbett von Sarah Guppy

Himmelbett

public domain

Sarah Guppy ist wohl die vielseitigste Erfinderin, die dieser Planet je gesehen hat: Das Himmelbett, das gleichzeitig ein Turngerät ist, die Hängebrücke, einen Teekessel, mit dessen Dampf man gleichzeitig ein Ei kochen und den Toast am Teller warm halten kann. Die Dame wurde übrigens 1770 geboren und derartig viele Erfindungen waren natürlich sehr ungewöhnlich für ein Mädchen zur damaligen Zeit. Christian Pausch hat außerdem herausgefunden, dass Sarah Guppy auch den Dunstabzug erfunden hat:

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Tür #9: Die Wegwerfwindel von Marion Donovan

Windel

public domain

Marion Donovan hatte die Stoffwindel satt. Ständig undichte Windeln auskochen, Baby neu wickeln. Die Stoffwindeln sind dank ihr Geschichte. Barbara Köppel wechselt zwar keine Windeln, ist aber trotzdem froh über diese Erfindung. Auch wenn sie natürlich aus umwelttechnischer Sicht ziemlich problematisch ist:

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Tür #10: Der Schnellkochtopf von Maria die Jüdin

Dank Maria brauchen Suppe und Gulasch nur mehr einen Bruchteil der Zeit am Herd zu stehen. "Mahlzeit" sagt Judith Revers:

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Tür #11: Der Champagner von Barbe-Nicole Clicquot

Barbe-Nicole Clicquot

public domain

Prosit! Ohne Barbe-Nicole Clicquot hätten wir keinen Champagner. Sie erfand ein besonderes "Rüttelpult", das dafür verantwortlich ist, dass der Champagner so schön prickelt. Sie war eine findige Geschäftsfrau und die erste Frau überhaupt, die ein Champagnerhaus leitete. Eva Umbauer stellt schon mal die Gläser kalt:

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Tür #12: Der Büstenhalter

Nicht nur eine, sondern gleich drei Frauen haben den BH erfunden. Herminie Cadolle, Mary Phelps Jacob und Ida Cohen Rosenthal hatten das enge Korsett satt, genauso wie Christian Pausch:

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Tür Nummer 13: Der Camembert von Marie Harel

Camembert

public domain

Camembert gilt als der König unter den Käsesorten. Auch er wurde der Legende nach von einer Frau erfunden. Auch gut zu wissen: Nur ein in der Normandie aus Rohmilch hergestellter Camembert darf Camembert de Normandie genannt werden. Außerdem ist Camembert fetter als Brie. 100 Gramm haben 300 Kalorien. Eva Umbauer hat für uns den ganzen Käse verkostet:

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Tür #14: Die Mikrofonangel von Dorothy Arzner

public domain

Ohne Dorothy wäre es heute unmöglich Filme zu drehen und dabei einen guten Sound einzufangen. Die US-amerikanische Regisseurin war im "goldenen Zeitalter" des Films, in den 1920er, 1930er & 1940er Jahren überhaupt eine der wenigen Frauen, die im Filmgeschäft Hollywoods Fuß fassen konnten. Auch sonst lebte sie ein sehr spannendes Leben, hatte zahlreiche Liebschaften mit Schauspielerinnen. Barbara Köppel weiß mehr:

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Tür #15: Die Currywurst von Herta Heuwer

Currywurst

Rainer Z/ wikimedia.org

Im Deutschland der Nachkriegszeit waren Lebensmittel knapp. Vor allem Ketchup war Mangelware. Deshalb hat Herta Heuwer einfach mit ein paar Gewürzen improvisiert. Aber auch die Hamburger behaupten, die Currywurst erfunden zu haben. Alex Augustin grillt euch ein paar Würste und weiß, wer wirklich dahinter steckt:

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Tür #16: Der Geschirrspüler von Josephine Cochrane

Josephine Cochrane

public domain

Sie hat Ehen gerettet, Wohngemeinschaften vor einem Bürgerkrieg bewahrt und bei chronisch faulen Menschen gilt sie als das wichtigste Gerät überhaupt: Die Geschirrspülmaschine. Ist ein Leben ohne dieses Gerät noch vorstellbar? Auf der Weltausstellung in Chicago 1893 wurde ihre Maschine vorgestellt. Judith Revers hat mit Josephine Cochrane ein paar Teller gewaschen:

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Tür #17: Das Tipp-Ex von Bette Nesmith Graham

Tipp-Ex

public domain

Korrekturflüssigkeit galt zu der Zeit, als man noch Schreibmaschinen verwendet hat, als besonders lebensrettend. Der Markenname soll nach Angaben der Herstellerfirma der zehnt-bekannteste deutsche Markenname weltweit sein. Und Veronika Weidinger braucht Korrekturflüssigkeit fast täglich:

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Tür #18: Das erste Computerspiel von Roberta Williams

Von wegen Männersache: Das erste grafikbasierte Computerspiel hat eine Frau erfunden. Robert Glashüttner hat das Spiel gespielt:

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Tür #19: Der Minirock von Mary Quant

Girls

Ed Uthman

Kurze Röcke, schicke Beine: Das war in den wilden 1960er Jahren ein kleiner Skandal. Mary Quant erfand den Minirock und benannte den "Mini" angeblich nach dem Auto. Sie kreierte auch einen Regenmantel und flache Stiefel aus PVC. In Japan gibt es über 200 Mary Quant Colour Shops in Japan, ihre Mode ist dort heute wie damals sehr bleibt. Eva Umbauer weiß mehr:

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Tür #20: Frequenzsprungverfahren von Hedy Lamarr

Hedy Lamarr

public domain

Hedy Lamarr galt in den 1940er Jahren als schönste Frau der Welt und war die erste Nackte auf der Leinwand. Und sie war auch ein Superhirn, denn sie hat das Frequency Hopping erfunden. Ohne dem gäbe es heute keine Handies, kein WiFi und Bluetooth. Anna Masoner fasst zusammen:

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Tür #21: Das Self-Cleaning House von Frances Gabe

Frances Gabe

millie landis

Ein Haus, dass sich selber reinigt. Nie wieder Geschirr abwaschen, nie wieder Boden schrubben, nie wieder Fenster putzen, nie wieder Kleider waschen und bügeln. In Newberg, Oregon, steht das Self-Cleaning House von Frances Gabe. Düsen an der Decke und den Wänden versprühen Seifenlösung und putzen kräftig durch. Am Boden unter den Wänden fließt das Wasser ab. Alex Augustin hat es besucht:

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Tür #22: Der Fallschirm von Käthe Paulus

Dank Käthe Paulus können wir uns aus dem Flugzeug werfen, um aus großer Höhe auf die Erde zu segeln. Sie hat den ersten faltbaren Fallschirm erfunden. Veronika Weidinger hat einen Sprung gewagt:

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Tür #23: Die Programmiersprache von Ada Lovelace

Ada Lovelace Diagram

public domain

Ada Lovelace gilt als die Mutter der Programmiersprache, sie hat die erste Maschine erfunden, die dazu fähig war komplexe Rechenaufgaben zu lösen. Ohne Ada gäbe es keine Computer und wir reden hier nicht von 1965 oder so, sondern vom Jahre 1843. Anna Masoner weiß mehr über die Mutter der Programmiersprache:

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Tür #24: Das Intelligent Food Label von Solveiga Pakštaité

Solveiga Pakštaité

Solveiga Pakštaité

Wie erkennt man, dass das Fleisch im Supermarkt schon gaga ist? Dank einer neuen Erfindung, dem "Intelligent Food Label": Ein Aufkleber auf der Verpackung, auf den man drücken kann. Gibt er nach, dann ist die Ware kaputt. Vielleicht landen dann bald nicht mehr so viele Lebensmitteln im Müll. Barbara Köppel hat es ausprobiert:

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  • saunabiber | vor 995 Tagen, 15 Stunden, 26 Minuten

    Daumen hoch!

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