Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "The daily Blumenau. Thursday Edition, 26-06-14. "

Martin Blumenau

Geschichten aus dem wirklichen Leben.

26. 6. 2014 - 13:07

The daily Blumenau. Thursday Edition, 26-06-14.

Man wird's ja wohl noch sagen dürfen: es ist ein Volksverdummungs-Rock'n'Holler.

Das daily blumenau hat seit Oktober 2013 die ebenso tägliche Journal-Reihe (die es davor auch 2003, '05, '07, 2009 und 2011 gab) abgelöst. Mit Items aus diesen Themenfeldern.

Ich krieg ja nicht viel sonst mit, außer den Nachrichten-Schlagzeilen und Zufälligkeiten via Facebook und Twitter; Schirrmacher ist gestorben und Warhols Ultra Violet. Aber mehr...

Und dann, heute Nacht, in der Fußball-Pause, steht plötzlich das lieblichen Semidialekt flötende Testimonial der heimischen Trachten-Marketing-IG im ZiB24-Studio und diskutiert mit der ehemaligen VP-Frauenministerin, die beim Tod der Johanna Dohnal Sachen gesagt hat, die ich rührend fand, über die notorische Söhne/Töchter-Zeile der Bundeshymne.

Ich brauche euch die Zusammenhänge (Gesetz, Spielberg, Gesang, Debatte...) nicht zu erklären, ich war somit wohl eh der letzte, der den Vorfall in seiner Tragweite mitbekommen hat. Und ich würde ihn keiner Zeile würdigen wollen, wäre da nicht die Argumentationslinie des Kurzbehosten gewesen, der da nicht auf die - der Optik und der textlichen Armseligkeit geschuldeten - Schüler-Ausrede (ich hab's vergessen, Herr Fessa!) zurückgreift, sondern die kindische Missetat zu einem politischen Akt der Wehrhaftigkeit (in der Tradition des Hofer oder anderer alpiner Rebellen) hochschwatzen will. Und auf die Rückendeckung von 90% der heimischen Trolle sichtlich stolz ist.

Das von tatsächlicher Volksmusik so weit wie der Mond entfernte Schlager-Idol hatte erkannt, dass sein schnell nachgeschobenes "ich hab's in der Schule so g'lernt!"-Motiv brüchig wurde. 50% von dem was ich und sicher noch 30% von dem was der Liadsing-Sänger in der Schule gelernt haben, ist heute Makulatur, zumeist ist das Gegenteil davon wahr. Und ein gerüttelt' Maß der noch vor 10 Jahren in der Schule gelernten Texte halten sinnhaften modernen Maßstäben nicht stand.

Sprache ist lebendig, und die bewusste Verwendung von Verunglimpfungen, die einst in Lehr- oder Kinderbüchern stand, einfach nicht mehr legitim. Denn auch die Verwendung von Mölzers zweitliebstem Wort nach Konglomerat ließe sich mit dem Satz des Interpreten von wahrlich volksdümmlicher Musik begründen. Wie überhaupt eh alles, was in einer überheblichen eurozentrischen, monarchischen Vergangenheit fußt und heute soviel Relevanz hat wie die Habsburger.
Aber eben nur scheinbar.

Weil der Mensch hinter dem Sepplhosenträger aber kein Idiot ist, schwenkt er um. Und weil er auch nicht wirklich ein Frauen-Hasser, -Nichtversteher, -Verächter oder gar ein Gegner der Gleichbehandlung und -wertigkeit ist (denn die gute Freundin der Frau ist die gute Freundin seiner Freundin, und die wäre der lebende Beweis dafür, sagt die gute Freundin der Frau), sondern einfach einer, der dafür Sorge tragen muss innerhalb der kurzen Karriere-Zeit, die ihm bleibt, so viel Aufmerksamkeit, Werbeverträge und andere Finanzierungsquellen mehr herbeizuschaffen wie geht, erklärt der Kommerzpopmusikant sein Handeln als privaten Akt des Widerstands gegen musikalisch nicht so flutschende Texte und gegen die Veränderung von Traditionsgütern an sich.

Damit sammelt man, zumal in Österreich, schnell digitale Mehrheiten um sich. Die sind fließend, jubeln den einen Tag der bärtigen Frau zu, die mit poetischen, aber strikten Worten die Gleichbehandlung aller Individuen einfordert und am anderen Tag dem Hymnen-Sänger, der die wesentlichste Symbolhandlung die das Land bisher zur Gleichsetzung von Frauen mit Männern gesetzt hat, schlankerlmäßig unterläuft.

Dass die Mehrheit, dass der Mainstream, auch der der Medien, darin keinen Widerspruch erkennen mag/mögen, ist ein anderes österreichisches Phänomen, für das die Einzelausgabe des Trachtenpärchens nichts kann.

Seine Schuldhaftigkeit liegt woanders: im gezielten Runterspielen von Errungenschaften, für deren Erfassen das pechschwarze Herz einer dumpfen, immer noch von Nationalismus, Despotismus und Klerikalismus vergifteten Volksseele noch Jahrzehnte an Bewusstseinsbildung braucht; Jahrzehnte etwa, die die genannte VP-Ministerin benötigt hatte um dem was ihre Vorvorvorvorgängerin Dohnal schon in den 70ern (und noch treffender) formuliert und gefordert hatte. eine Praxis light folgen zu lassen. Jahrzehnte, die Österreich gesellschaftspolitisch so weit zurückwerfen und warfen, dass die Schere etwa im Lohnbereich immer noch weiter klafft als das allgemeine Niveau dieser Debatte jetzt den Allerwertesten offen hat.

Sie liegt im schunkeligen, heinzconradigen Niederwalzen von gesellschaftlich dringend nötigen Adaptionen unter Berufung auf einen von den Populisten aller Sorten gern angerufenen Götzen namens Hausverstand. Mit der sympathieheischenden Maske des naiven Biedermanns.

Dass sich die zeitgeistige Moik-Taschenausgabe dabei nur eines inhaltlich bleichen und redundanten Argumentations-Gestammels bedient, gereicht ihm beim angestrebten Zielpublikum zum Vorteil: viele, allzu viele bestehen (in schlechter alter österreichischer seit Metternich gepflogener Tradition) darauf, dass jene, die sie mit einem Spontan-Mandat zu ihren Tribunen erklären, gefälligst auch so daherzustammeln hätten wie sie selber - das gibt ein gutes Gefühl der Kontrolle; und arbeitet aber auch den realen Machtverhältnissen und ihren Profiteuren (die ja am liebsten mit einer möglichst rückständigen und so leicht zu manipulierenden Gemeinschaft zu tun haben) zu.

Mit all dem spielt das Testimonial einer eben nur scheinbar neuen, aber erzalten, ultrakonservativen Brauchtums-Industrie ab einem gewissen Punkt aber nicht - es spielt umgekehrt mit ihm. Die diversen politisch motivierten Schollen-Bewahrer, die Blut-und-Boden-Nationalisten, die Freunde regionaler Oligarchen-Herrschaften des Alpenlands haben in ihm einen gefunden, den komplex zu instrumentalisieren gar nicht mehr notwendig ist, so sehr bietet der reaktionäre Unterton seiner Aktion selbige auf dem Silbertablett der politischen Verwertbarkeit an. Und so findet sich, was sich finden sollte: die unfreiwillige Parodie einer Volksmusik mit der bewusst inszenierten Parodie einer Volksvertretung.

So wie das, was der Bierzelt-Sänger macht, nichts mit Musik im eigentlichen Sinn zu tun hat, hat das, was die Bierzelt-Redner daraus machen, nichts mit Politik im eigenen Sinn zu tun. Hier finden sich also die Rechten wie natürlich zusammen.

Man wird's ja wohl noch sagen dürfen, was so die Volksmehrheit in sich trägt, stammtischmäßig, also eh gar nicht heimlich: dass die Todesstrafe schon auch durchaus angebracht ist, wenn es der Boulevard so einfordert; dass der Schilling schon fescher war; dass die Rückkehr in eine eisige, isolierte Bergfestung ganz ohne das Europa da einiges für sich hat; dass ein Österreich ohne störende, also sichtbar anwesende Ausländer dem Idealbild des alten Heimatfilms doch deutlich näherkommt als die moderne Realität, die die noch clangeprägten Gemüter, die geistig noch in engen Schluchten festsitzenden, vor Innovation angstschlotternd zurückschreckenden Bewahrer so große Mühe haben zu begreifen.

Man wird das ja wohl noch sagen dürfen - und kriegt sicher auch eine Lautstärken-Mehrheit dafür; und für anderen Schwachsinn, der Österreich (für die meisten; die Eliten hätten da kein Problem - deswegen ist auch die sogenannte Zivilgesellschaft immer schön stumm) lebensunfähig, zukunftsuntauglich machen würde. Die Bestätigung dumpfester Ressentiments, biederer Kinder-Küchen-Kirchen-Romantik, die der Hias in der Vintage-Tracht da als Steilvorlage für Schein-Plebiszite anbietet, eignet sich gerade in einem Land, das den Klerikal-Faschismus der 30er nie aufgearbeitet hat und deshalb immer noch zu großen Teilen in der gedanklichen Geiselhaft einer gesellschaftlichen Idee aus dem 19. Jahrhundert lebt, hervorragend.

Und auch das wird man ja wohl noch sagen dürfen: die Tracht ist, um Joesi Prokopetz zu zitieren, eben textile Ideologie, da kann man sie noch so modisch schneidern. Da hab ich meinem Text vom letzten Oktober, der erklärenden Basis hinter diesem Satz, nichts hinzuzufügen.

Wer sich damit hinstellt und eine soziale Gemeinschaft bewusst und gezielt in eine Struktur der alten Herrschaftsmechanismen, der Unterwerfung zurückschleudern will, schwingt sich zum politischen Agitator auf, trotz verschämter Leugnung. Wer ein Frauenbild der gönnerhaften Sockelhebung der (hierzulande eh erst nur symbolischen) Gleichstellungs-Praxis vorzieht, ist ein Ideologe, da gibt's kein Rausgerede. Wer eine scheinbar unpolitische Position in der Seitenblicke-Gesellschaft benutzt um seine Werte-Ordnung offensiv und öffentlichkeitswirksam zu vertreten, wer sich so zum Tribunen stilisiert, kann sich nicht von jenen, die ihn dann deshalb auf den Schild heben, freisprechen.
Er hat sie, seine geistigen Bundesgenossen, ja ganz bewusst angerufen. Und das schmale Lächeln bei seiner vagen Distanzierung zeigt auch, wie's in echt gemeint ist.

Ebenso wie es für den Freund der Haarpomade keine Veranlassung gab die Hymne anders zu singen, gibt es für jene die das Scheiße finden, aber keine Veranlassung, sich in reiner Empörung zu verlieren. Die durchdringende Erkenntnis kann und muss diejenige sein, dass reine Symbolpolitik allein eben doch zuwenig bewirkt. Weil in Köpfe, die verbaut sind wie a Bergwerk kommt man damit nicht (oder nur ganz langsam) rein - da helfen nur ganz praktische Maßnahmen der richtigen Gleich- und Besserstellung.

Reine Symbole wie das Hymnen-Gesetz lassen sich nämlich von der urösterreichischen Koalition der Trolle, der Bierzelte und der Lederhosen aushebeln wie nichts.

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Forum

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  • remap | vor 1093 Tagen, 10 Stunden, 16 Minuten

    Auch wenn ein wenig polemisch (wie immer) ist der Kommentar von Blumenau dennoch einer der wenigen intelligenten in der gesamten Diskussion, wobei ich die Aufregung um dieses Thema grundsätlich etwas befremdlich finde.

    Allerdings fände ich es sinnvoll wenn die Leute versuchen würden wenigstens etwas beim Thema zu bleiben. In allgemeines Gejammere überzugehen (im besten Fall) oder in einen Shitstorm gegen die gesamte Politik auszubrechen ist hier weder angebracht noch eine Lösung. Zudem bin ich mir sicher, dass diejenigen die genau diese Maschinerie bedienen auch diejeigen sind, die die reaktionäre Politik von ÖVP oder FPÖ und gewissermaßen rechne ich auch SPÖ dazu, regelmässig wählen.

    Also erst denken dann reden. Hilft meistens!

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  • johnleehookerelectro | vor 1096 Tagen, 19 Stunden, 13 Minuten

    @zikmund von weiter hinten

    naja es is ja die regelung aka rückkopplung und verschmelzung zwischen operator an der maschine im kognitiven kapitalismus zur gewinn optimierung

    im digitalen kapitalismus is das lebende dann fixes kapital.. und die maschine variables.. aber mittlerweile hat selbst die maschine eine eigene sprache in der netzgesellschaft des massenintellekts

    und bald rückkkoppelt sich die maschine selber .mit künstlicher intelligenz hinterfragt sich poststrukturalistisch.und lebt wsl irgendwann

    also kann sollte sich auch eine menschliche gruppe rückkoppeln können ...ohne altem zeigefinger von machtgeilen leuten

    denk ich

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    • johnleehookerelectro | vor 1096 Tagen, 19 Stunden, 12 Minuten

      und natürlich auch ohne leute wie gabalier die einfach NULL STYLE haben und peinlich sind

    • johnleehookerelectro | vor 1096 Tagen, 19 Stunden, 8 Minuten

      "regelung zwischen operator und maschine"

      oder zwischen mensch und mensch im falle einer stadion hymne

  • riem | vor 1097 Tagen, 7 Stunden, 10 Minuten

    The thing is...

    die Umfrage bei Ö3 hat uns zwei Möglichkeiten gegeben: 1. 'Nein, nicht ändern weil es wurde so geschrieben.' und 2. 'Ja weil Frauen es verdient die Erwähnung zu haben.' I am paraphrasing due to my bad German. Women don't have to earn anything. They constitute half the population and I'm not gonna get in to it but it's the culture of sexism that doesn't get addressed while everyone is pointing fingers.

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    • johnleehookerelectro | vor 1097 Tagen, 6 Stunden, 13 Minuten

      well there are two sides on this topic.. also in intellectual non gabbalier communitys

      http://imgur.com/gallery/NJeRT

      both are somehow true

  • bigbadjohn | vor 1097 Tagen, 8 Stunden, 28 Minuten

    Gabalier & Blumenau

    Auf einen von beiden würd ich nicht mal pissen, wenn er in Flammen steht...

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  • abcdef | vor 1097 Tagen, 10 Stunden, 25 Minuten

    Nachdem ich den Artikel gestern schon gelesen habe, möchte ich nun doch noch eine Anmerkung dazu machen.
    Natürlich gehört das Weglassen der Töchter bzw. vor allem die Rechtfertigung dafür hinterfragt. Genauso finde ich aber, dass der Artikel sehr polemisch geschrieben ist- und wie man aus den Kommentaren sieht, geht es um Ideologien der Trachten bzw. persönliche Untergriffigkeiten an Gabalier, etc. und weniger um Gleichstellung, bzw. die Gründe, warum die Hymne geändert wurde und warum sich manche damit immer noch schwer tun. Das sollte es aber doch eigentlich, oder?

    Ich habe nachgedacht, welche Reaktionen ich mir gewünscht hätte, wenn ich denn könnte..

    Ich denke, ich würde mir einen Veranstalter wünschen, der klar sagen würde. Das ist von unserer Seite aus so nicht erwünscht, dass die Hymne bewußt in ihrer alten Form gesungen wird, und wir werden schauen, dass das beim nächsten GP in dieser Form nicht mehr stattfinden wird.
    Genauso wie Bayreuth klar sagt, wir distanzieren uns von Sängern, die ein Hakenkreuz auf der Brust tragen (siehe bei Evgeny Nikitin) oder die Oper von Sidney, die es unpassend findet, wenn Sängerinnen homophobe Aussagen tätigen (siehe Tamar Iveri).

    Ich würde mir von der offizieller Seite wünschen, also...

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    • abcdef | vor 1097 Tagen, 10 Stunden, 24 Minuten

      Frauenministerin bzw. Frauensprecherinnen, dass diese sagen- es hat lange gedauert, dass die Hymne in der jetztigen Form besteht und es ist respektlos und schlicht und einfach auch falsch die Hymne in der veralteten Form vorzutragen.

      Ich würde mir Diskussionen wünschen, wo es um die Sache und die Aussage geht- also um die Gleichstellung, die Beweggründe, warum die Töchter in der Hymne stehen und warum manche damit immer noch Probleme haben- frei nach Sybille Berg

      "Ich möchte nicht beleidigt werden, wenn ich einen Fehler mache, sondern begreifen, ich möchte lernen und am Ende explodieren vor Wissen."

      Ich finde es, wie oben schon gesagt, schade, dass sich das am Ende auf ein Bashing der die Aussage treffenden Person reduziert, und um ganz andere Dinge, Nebenschauplätze, geht. Das geht an der Sache vorbei.
      Ich würde mir auch wünschen, dass der Respekt, der vom gleichen Autor in der Diskussion für Elke Lichtenegger - m4.orf.at/stories/1737503/ -eingefordert wurde, auch in dieser Diskussion entgegengebracht würde.

      Sybille Berg: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/kolumne-von-sibylle-berg-ueber-politische-korrektheit-a-942246.html

    • 2000lightyearsfromhome | vor 1097 Tagen, 10 Stunden, 11 Minuten

      Der Gabalier hat ja in der ZIB gesagt, dass die Hymne von Red Bull so gewünscht wurde.
      Jetzt frag ich mich, warum nur der Dolm und niemand von Red Bull dazu befragt wurde.

    • abcdef | vor 1097 Tagen, 9 Stunden, 53 Minuten

      Da hast Du recht, das finde ich auch interessant.
      Wie steht Red Bull dazu?
      Was sind für Red Bull die Konsequenzen- Wird da beim nächsten GP mehr darauf geachtet werden oder werden wir diese Diskussion in einem Jahr noch einmal führen?

  • norb | vor 1097 Tagen, 11 Stunden, 12 Minuten

    Gabalier soll die Hymne nicht mehr singer außer unter der Dusche

    wir haben genug gute und bekannte Musiker die das richtig können.

    Was mich am meisten aufregt, ist das völlige Demokratie-Unverständnis von Gabalier. Er stellt die Meinungen aus irgend einer Internetumfrage über einen Parlamentsbeschluss. Wenn Herr Hänschen Müller aus Hintertupfing "Demokratie" nicht schreiben kann, ist das schade, aber das geht für eine öffentliche Person wie Gabalier gar nicht, ob nun Berufspolitiker oder "nur" Musiker.

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  • 2000lightyearsfromhome | vor 1097 Tagen, 11 Stunden, 42 Minuten

    Weil wir schon dabei sind...

    Ö3 hörn ist auch eine Ideologie.
    Das sind nämlich die selben Trotteln, die Kronen Zeitung lesen und mitn Trachtenkaschperlgwand ins Bierzelt rennen.

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  • oldschoolboy | vor 1097 Tagen, 13 Stunden, 16 Minuten

    Uff...

    Da scheint ein FM4 Bobo ordentlich die Krafthose anzuhaben. Die lächerlichen Bezeichungen anstatt des Namens sind schon starker Tobak. Wenn irgendwer was über Blumenau in dieser Art schreiben würde, könnte man sich schon auf die Nazikeule freuen... Apropos: ein weltfremder Bobo wie Blumenau, sollte seine political correctness storys nicht "Geschichten aus dem wirklichen Leben" nennen.

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    • spok | vor 1096 Tagen, 10 Stunden, 31 Minuten

      AMEN

  • senf | vor 1097 Tagen, 21 Stunden, 22 Minuten

    da war der kelomat wieder offen, beim b. ...

    die spanier sind zwar schon zuhause, haben aber die eleganteste Lösung. ansonsten: heimat bist du großer töne.

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  • reach | vor 1097 Tagen, 23 Stunden, 31 Minuten

    der Herr heißt Andreas Gabalier

    schaffen Sie es nicht seinen Namen über die Tastatur zu bringen, oder finden Sie es lustig gezählte 15 mal lächerliche Verunglimpfungspseudonyme zu erfinden?

    - Volksverdummungs-Rock'n'Holler.

    - das lieblichen Semidialekt flötende Testimonial der heimischen Trachten-Marketing-IG

    - Kurzbehosten

    - Das von tatsächlicher Volksmusik so weit wie der Mond entfernte Schlager-Idol

    - Liadsing-Sänger

    - Interpreten von wahrlich volksdümmlicher Musik begründen.

    - Sepplhosenträger

    - Kommerzpopmusikant

    - Hymnen-Sänger

    - die Einzelausgabe des Trachtenpärchens

    - zeitgeistige Moik-Taschenausgabe

    - das Testimonial einer eben nur scheinbar neuen, aber erzalten, ultrakonservativen Brauchtums-Industrie

    - Bierzelt-Sänger

    - der Hias in der Vintage-Tracht

    - Freund der Haarpomade

    was für ein Clown!

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    • gerettet | vor 1097 Tagen, 20 Stunden, 2 Minuten

      Trifft doch alles wunderbar zu, und liest sich viel amüsanter als 15x "der schöne Andi".