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Musik, Film, Heiteres

Alexandra Augustin

West Coast, wahnwitzige Künste und berauschende Erlebnisse. Steht mit der FM4 Morningshow auf.

22. 9. 2011 - 14:31

Blue Velvet

Unsere Soundparkband des Monats September im Porträt.

Ganz schön überrascht waren Blue Velvet, als sie erfahren haben, dass sie unsere Soundparkband des Monats September sind. Sie wurden an dieser Stelle schon einmal kurz vorgestellt, aber weil man ja von guten Dingen nie genug bekommen kann, hier also ein ausführliches Porträt.

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Blue Velvet ist ein Trio aus Wien mit Salzburger Wurzeln. Gefunden haben sich Sängerin Lena, Beatfrickler Heinz und Multiinstrumentalist Martin aber schon vor einigen Jahren über gemeinsame Freunde. Lena hat irgendwann in ihrem Zimmer mit der Gitarre in der Hand vor sich hingesungen. Heinz hat sie, als er auf Besuch war, gehört und spontan gefragt, ob sie gemeinsame Sache machen wollen. Heinz und Martin wiederum haben schon in frühen Jugendjahren gerne gemeinsam aufgelegt. Eines kam zum anderen, Kollege Martin tauschte Plattenteller gegen Gitarre, Bass und Schlagzeug und plötzlich war da eine Band. Seitdem werkelt das Trio in seiner Freizeit - meistens Freitag Abends - an den Tracks. Von denen sie übrigens schon an die 80 - fertig oder zumindest in Entstehung - in der Schublade haben!

Blue Velvet

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Dreh- und Angelpunkt des musikalischen Projekts ist Sängerin Lena. Aus ihrer Feder stammen die Tracks - die sie übrigens ganz klassisch mit Hilfe einer akustischen Gitarre komponiert. In der weiteren Folge wird der Gesang aufgenommen, dazu Instrumente eingespielt und dann alles am Computer wiederum zerhackt und neu arrangiert. Bis letzten Endes so etwas wie ein fertiges Lied beisammen ist.

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Denn wann ein Track fertig ist, das wissen die drei selber nicht so genau und meinen mit einem Augenzwinkern: "Wenn er im Radio gespielt wird".

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In den Stücken treffen sich klassisches Singer-/Songwritertum und schnelle Elektropop-Beats, die machmal sogar technoide Züge annehmen. Es geht Blue Velvet darum, tanzbare Musik zu produzieren. Große Geschichten sucht man in den Liedern vergeblich, aber es muss ja nicht immer gleich ein ganzer Roman in einem Lied stecken. Veredelt werden die Stücke, wie gesagt, von Sängerin Lena. Im wahren Leben mag sie einem vielleicht recht schüchtern vorkommen und selbst die Bandmitglieder müssen bei den Aufnahmen schon einmal das gemeinsame Wohnzimmer- der Ort wo alle Stücke entstehen - verlassen, damit sie ihre Texte in Ruhe einsingen kann. Aber wenn sie singt, läuft ihre Stimme in Höchstform auf und in manchen Momenten fühlt man sich gar an die sanft-rauchige Stimme von Roisin Murphy erinnert. Wie etwa im Song "The Other Girl".

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Stellt sich noch die Frage, wann man von Blue Velvet eine EP oder gar ein richtiges Album zu hören bekommt. Doch das ist im wahrsten Sinne des Wortes noch Zukunftsmusik. Vorerst wird an der Liveumsetzung der Lieder gearbeitet. Auf einer Bühne sind die drei in dieser Formation nämlich bisher noch nie gestanden. Aber wer weiß, vielleicht meldet sich bei Blue Velvet ja demnächst jemand, der die Band für ein Konzert buchen möchte. Anfragen darf man an Blue Velvet (bluerthanvelvet@gmx.net) schicken.

Zum Nachhören:

Die Listening Sesssion mit Blue Velvet:

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