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Martin Blumenau

Geschichten aus dem wirklichen Leben.

22. 9. 2010 - 23:00

Die Verführung der Diskursverweigerer

Die Schrift-Version meines Beitrags zur Abschluss-Diskussion der 26. Sommergespräche der Waldviertel-Akademie in Weitra zum Thema "Hurra, wir haben noch Zukunft?! Jugend auf der Suche nach gelingendem Leben".

Das ist die verschriftlichte Version meines verbalen und ganz ohne Powerpoint auskommenden 15-Minüters im Abschluss-Panel der 26. internat. Sommergespräche der Waldviertel-Akademie in Weitra von Anfang September. Die Kurz-Version für Dummies findet sich ein wenig weitere südlich hier in der Seitenspalte, scrollen!

Ich zitiere in diesem Text einige Diskussions-Beiträge, Vorträge und Referate, die ebendort stattgefunden haben.

Das von Referenten wie Bernhard Heinzlmaier, Martina Leibovici-Mühlberger, Manfred Zentner, Erich Brunmayr, Herbert Buchinger, Gudrun Biffl, Sigrid Maurer, Christoph Bardelt und vielen anderen beackerte Generalthema "Hurra, wir haben noch Zukunft?! Jugend auf der Suche nach gelingendem Leben." sollte in der Abschluss-Diskussion mit The Gap-Herausgeber Thomas Weber, dem Autor Martin Leidenfrost und mir einer Analyse samt Ausblick unterzogen werden.

Präambel.

1) Ich werde das an sich Geplante und in der Abstract-Sammlung Enthaltene umstoßen - es gilt auf viel des hier im Verlauf der letzten Tage Gesagten einzugehen.
2) Im ersten Teil möchte ich auf ein spezielles Kommunikations-Problem, eine Falle, in der "Wir" (und dieses Wir im Symposions-Titel meint ja die Erwachsenen, die Nicht-Jugendlichen) gerne tappen, eingehen.
3) Im zweiten Teil möchte ich einen Lösungsansatz, einen Vorschlag präsentieren. Das ist ein Risiko, nahe an der Lächerlichkeit, ich weiß.

Das Leitmotiv...

... der bisherigen Tage könnte man als "Songs of Doom" zusammenfassen. Heinzlmaier hat am Donnerstag ein düsteres Bild gezeichnet (nachträgliche Anmerkung: seine wesentlichen Thesen hat der Jugendforscher hier in einem OÖN-Interview kurz und knackig zusammengefasst), Zentner und Brunmayr haben dieses Bild (auch aus soziologischer und demografischer Sicht) am Freitag verfestigt, Biffl hat heute den Arbeits-Markt draufgepackt. Trotz einzelner interessanter lokaler Initiativen wie etwa dem Lichtblick, der Plattform Epos4 gibt es, das haben die letzten Tage deutlich gemacht, keinen Ansatz die im jüngeren Segment so deutlich sichtbare gesellschaftliche Entfremdung zwischen den besser Ausgebildeten und den Kulturfernen im Bourdieu'schen Sinn, zu überwinden. Im Gegenteil: es entwickeln sich immer deutlichere Klassen-Grenzen.

Die Ratschläge der Experten sind, grob gesagt: "das bisherige besser" bzw "more of the same" - die Verteidigung dessen, was bislang geschehen ist, steht im Vordergrund, keine grundlegende Änderung der Ansätze.

Das heißt: die Praxis von der wir hier reden, das ist der Dialog mit den Ansprechbaren, mit den Bildungs-Affinen, den Bildungsbeflissenen. Die andere Gruppe, die der Bildungsfernen, der Unterschicht, die Abgehängten und Chancenlosen, die denken wir gar nicht mehr mit. Alle angesprochenen Partizipations-Modelle sind ohnehin nur jenen zugänglich, die diese Tools und die entsprechenden sozialen Codes beherrschen.

Selbst zu dieser Gruppe, die längst nicht die Gesamtheit der Jungen darstellt, verlieren sich aber die herkömmlichen Kommunikations-Kanäle zusehends.

Kulturelle Meinungsführerschaft der Jungen?

Und hier ist sie wieder, die allseits beliebte Kurzversion für Dummies und alle, die voll ur keine Zeit haben und nur noch mediale Kleinst-Happen verdauen können.

Jungsein heute - echt Scheiße. Entweder sowieso bildungsfern und chancenlos, aber selbst wenn irgendwie drin, dann gefangen im Medien- und Kultur-System der Älteren. Selbst die Audimaxisten haben erst an ihren Erfolg geglaubt, als sie in der Krone waren. Die Älteren, die öde Generation Papa, versitzen alle lässigen Jobs, rücken nichts raus und verlangen alles: bravsein, strebern und rebellieren gleichzeitig. Und alles praktikumsunbezahlt.

Außerdem: die Nachrücker, die Volldigitalen, die werden besser als die jetzt Jungen sein und sie aus dem Stand überholen.

Deshalb: alle ergeben, teilnahmslos und angepasst. Keine Macht und keine Chancen, jetzt nicht und später auch schwer.

Deshalb: Diskurs-Verweigerung. Wozu reden und nachdenken, wenn's eh nichts bringt. Deshalb lieber am Markt der Weltdeutung auf die Populisten reinkippen, die emotionale Wärme und Sicherheit vor dem Fremde geben und die keine Forderungen an die Jungen stellen, yeah!

Einziges Gegen-Modell zur ganzen Scheiße: Verführung durch progressiven Populismus. Emotion und Sicherheit ohne billige Abkoche. Wird schwer, weil das nur mit Haltung, authentisch und auf Augenhöhe klappt.
Aber: no one ever said it was gonna be easy!

Song zum Thema:
I Want You von den Inspiral Carpets featuring Mark E. Smith.

Heinzlmaier sagt in seinem Vortrag, dass die Jungen nichts haben, außer der kulturellen Meinungsführerschaft.
Ich denke, dass das ein Irrtum ist. Auch diese Themenführerschaft, auch diese verbliebene Definitionsmacht hat in Wahrheit die aktuell aktive Generation der 35 bis 50jährigen.
Die Jungen, von mir aus die bis 35jährigen, können machen, entwickeln und sich ausdenken, was sie wollen - WIR, die Älteren, ordnen es ein und zu. Erst wenn WIR das approbiert haben, erreicht es eine Öffentlichkeit - weil wir diese Gates blockieren, weil wir an den entsprechenden Hebeln sitzen.

Praktisches, drastisches Beispiel: der mediale Erfolg der Audimaxisten.

Die waren mit ihrer Agenda sehr schnell in allen neuen Medien und haben alle Unterstützer erreicht und informiert. Sie selber waren von ihrem Erfolg aber erst in dem Moment überzeugt, in dem sie in den Mainstream-Medien waren und dort positiv behandelt wurden.
Es ist absurd, aber: selbst der beste Press-Room, den Österreich je hatte, selbst die Audimax-Besetzer-Zentrale glaubte erst an sich als "Unsere" Medien sie akzeptiert hatten.

Ich kann mir keine schrecklichere Demuts-Geste vorstellen.

Alles verlangen und nix hergeben

Biffl hat heute gesagt nicht der von den Medien gern hochgekochte Konflikt zwischen Jung und Alt wäre relevant, sondern die Konkurrenz der aktuell Mächtigen mit den Jungen. Ich halte das für einen wesentlichen, unterbeachteten Punkt. Die 35 - 50jährigen, die sich selber als noch fast-Jugendliche sehen, verstellen den Nachrückern den Weg, nicht die Pensionisten.

Diese aktuell Mächtigen fahren eine Strategie, die an (womöglich unabsichtlicher) Bösartigkeit nicht zu überbieten ist.
Ihr Credo lautet: Alles verlangen und nix hergeben.

Verlangt wird: eine höchst strebsame und gut ausgebildete Jugend, die (aufgrund der neuen tollen technischen Möglichkeiten, mithilfe der Globalisierung, die ja weltweite Chancen zulässt) gefälligst besser sein soll als alles, was bislang da war.
Verlangt wird aber auch das, was man aus der eigenen Biografie verklärt: ein rebellischer Gestus, eine gefinkelte Radikalität, Widerständigkeit.

Ein Siegertitel des Protestsong-Contest hat diesen Widerspruch schon auf den Punkt gebracht: "Lehn dich auf, so wie wir damals!". So satt und paternalistisch wie das klingt, ist es auch gemeint.

Hergegeben wird: nichts.
Alles ist zugestellt, die Wege sind mit unbezahlten Praktikas verbarrikadiert, die gläsernen Decken sind so früh eingezogen, dass Resignation oder die Flucht in ein Unternehmertum, das an die chinesischen Wanderarbeiter die einzigen Möglichkeiten bleiben.

Die zerquetschte Überangs-Generation

Dazu kommt ein dritter, noch viel wenig offen aus/angesprochener Grund, für die so oft angesprochene und so heftig kritisierte Sprach- und Wehrlosigkeit der aktuell 18-30jährigen. Diese heute Jungen spüren instinktiv, dass sie eine Übergangs-Generation sind, die nichts zu melden haben werden. Früher sprach man von (durch Kriege verursachten) verlorenene Generationen - die aktuelle lost/fucked generation ist ein Opfer der gerade passierenden Umstellung der analogen Welt auf den Voll-Digital-Modus.
Die heute bereits existierenden Digital Natives, die die alte analoge Welt ja noch in einem gehörigen Mass mitbekommen haben, werden von den Nachrückern überrollt werden.

Die gestern hier angesprochene Hoffnung, dass sich die Jetzt Jungen künftig als Dolmetscher zwischen den Alten (Analogen) und den Jungen (Voll-Digitalen) hervortun könnten, wird meiner Meinung nach deshalb nicht zum Tragen kommen, weil die dann Nachrückenden keinen seriösen Dialog mit den/m Alten führen wollen oder müssen.

Die Übergangs-Generation wird also zerquetscht werden: die noch viel besser ausgebildeten Nachrücker nehmen ihnen die Zukunft, wir, die aktuellen Versitzer, nehmen ihnen die Gegenwart.
So etwas wie eine digitale Normalisierung, die wieder klassische Verhältnisse der Ablösung des Wissens schaffen wird, steht noch einige Jahrzehnte aus.

Nichts mehr zu entdecken und erreichen

Kurz noch ein paar Worte zu den von mir zitierten Referenten und ihren Diskussionsbeiträgen:

Bernhard Heinzlmaier ist Vorsitzender des Instituts für Jugendkulturforschung, berichtete in seinem Einleitungs-Vortrag von der Front der Fakten und der Feldforschung.
Eine verknappte Zusammenfassung ist hier in einem OÖN-Interview nachzulesen. Heinzlmaier spricht weiters von einer Indiviualisierung der Diskurse und stellt fest, dass die Jungen die "Kunst des Ankommens" nicht mehr beherrschen - weil sie dafür kein Instrumentarium mehr erhalten. Heinzlmaier spricht weiters von einer Ökonomisierung des Sozialen, also dem Einbruch des Kapitalismus in alle Bereiche (wettkäpfen statt helfen), die so etwas wie eine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit möglich machen.

Manfred Zentner, Österreichs Vertreter beim European Youth Research Network, spricht vom Verlust von Leitkulturen und der fehlenden Chance auf Ausbruch. Früher waren den Jungen die Wege vorgezeichnet - also war auch Ausbruch aus diesen Bahnen leicht; heute würde ständiger Entscheidungsdruck gut zu performen dies verhindern.

Erich Brunmayr, Sozialforscher, beklagt den Rückzug in die Unterhaltungswelten und hielt ein Plädoyer für kommunale Angebote, die als einzige in die demokratische Praxis einführen könnten.

Gudrun Biffl, Sozialforscherin, brachte die Zahlen ein: die 15-19jährigen machen nur 5% der Österreicher aus, die "Arbeitsmarkt-Flexibilisierung" trifft sie überproportional. Der aktuell größten bildungstechnische Rückfall trifft Mädchen mit türkischem Background. Overall ist die zweite Generation der Migranten besser gebildet - bemerkenswert, weil diese Zahlen in Deutschland teilweise anders aussehen.

Aus all diesen Gründen haben die aktuell Jungen aufgegeben.
Resultat: Teilnahmslosigkeit, Ergebenheit und - im Optimalfall - totale Angepasstheit.

Die letzte analoge Generation (aufgrund der Demoskopie auch noch zahlenmäßig stärker als die gerade sehr wenigen Jungen) denkt nicht daran ihre lässigen Jobs in den Entscheider-Positionen in Real-Wirtschaft oder den Tempeln der kulturellen Themenfüherschaft frühere freizugeben als sie das will.

Was bleibt ist:
... das Gefühl nichts neues mehr entdecken zu können und zu dürfen (wie der Hase, der überall einen "Kennichschonlange!"-Igel vorfindet).
... die Machtlosigkeit, was Deutungs-Hoheit betrifft. Selbst die Neuerungen im digitalen Bereich werden noch von den Älteren definiert.

Weil WIR, die definitionsmächtige Generation, instinktiv spüren, dass wir die letzten unserer Art sind, töten wir alles ab, was mit Platzmachen/Hofübergabe etc zu tun hat und sitzen unsere Zeit ab.

Es ist kein Zufall, dass bei dieser Veranstaltung die Servierkräfte des Empfangs am Donnerstag die Panel-Teilnehmer aus der jugendlichen Praxis am Freitag sind. Genau diese Arbeitsteilung ist unser Ideal.

Für diesen Problem-Komplex sehe ich keine Lösung.

Auch weil sich die Übergangs-Generation bereits arrangiert hat, aus rein ökonomischen Gründen, aus purer Existenzangst.
Und auch weil wir, die Definitionsmächtigen unter Ausnutzung sämtlicher postmoderner Tricks alles, was mit Jugend und Jugendkultur verbunden ist, vereinnahmt haben und uns auf die Fahnen schreiben.

Es gibt keine Lösung, weil es zu spät für eine umfassende Bewußtseinswerdung ist.
Dazu ist die Pose des Selbstmitleids zu stark - und auch zu schön. Das Gefühl eine viel zu brave und angepaßte Jugend im ewigen Schwitzkasten, in der Dauer-Zwickmühle zu haben, sie wegen ihres geringen Rebellions-Potentials anpöbeln zu können und im gleichen Atemzug Bravheit einzufordern, wird niemand aufgeben wollen.

Die Überwindung der Diskurslosigkeit

Ich möchte aber nicht ohne einen möglichen und vielleicht sogar positiven Ansatz enden.

Mein Credo seit ewigen Zeiten (auch schon vor meinem journalistischen Engagement) lautete: Überzeugung durch Diskurs, Interessantmachung durch das Erzählen von aussagekräftigen Geschichten.

Das funktioniert zunehmend schlechter; das merkt jeder, der mit jüngeren Menschen kommuniziert.
Heinzlmaier fasst das so zusammen: er spricht von zunehmender Diskurs-Verweigerung. Und zwar in allen Bereichen. Verweigerung heißt: die Alten redenlassen, gar nicht mehr mitdiskutieren, sich braushalten.
Und das, was bei den bildungsfernen Schichten eh schon seit Jahren festzustellen ist, hält jetzt bei allen Einzug.
Diese Diskurs-Verweigerung ist jetzt nicht mehr nur bei den Kulturfernen da, sie hat auch die Bildungsaffinen, die Neugierigen, die jungen Forscher, Entdecker und Hyperg'scheiten erreicht.

Der Grund in einem Wort: Machtlosigkeit. Es gibt keine reele Chance auf baldige Veränderung. In keinem Bereich. Politisch schon gar nicht, kulturell kaum. Eine weiter werdende Welt engt alles noch zusätzlich ein.

Der Aufruf zum Diskurs ist nichts anderes als ein weiteres Kapitel des "Ausgenützt werden"; wieder einmal ist man ein prekär Beschäftigter im zweifachen Sinn; wieder wird verlangt und verlangt (nämlich Einsatz und Nachdenken und Formulieren) und nichts mehr gegeben, nicht einmal kulturellen Kapital, gesellschaftlicher Distinktions-Gewinn ist unerreichbar.

Nur noch wenige wollen überzeugt werden.

Der Markt der Weltdeutung

Und es gibt eine zunehmende Übereinkunft der Diskurs-Verweigerer, eine große Koalition zwischen Jungen und denen, die die Diskurslosigkeit ausnützen um ihre Politik der Gefühligkeit reinzusetzen, den Populisten also.

Sie setzen auf einen "Markt der Weltdeutung" wie das gestern Brunmayr genannt hat; oberflächliche Themen setzen, die Lösungen gleich mitliefern, in einfachen Botschaften verpacken, die drüber diskutieren irgendwie deppert aussehen lassen.

Die Rechtspopulisten sind die einzigen, die die Jungen nicht fordern, sondern nur streicheln.

Wie das in der Praxis geht?
Durch Verführung statt Überzeugung. Und zwar auf zwei Ebenen.
Zunächst via Emotion.
Hallo, ich bin wegen dir hier, genau, wegen dir. Schau mir in die blauen Augen. Ich mag dich; ich schätze dich, ich trau dir was zu. Ich nehme dich ernst, du hast meine Wertschätzung; und die hat nicht jeder, das weißt du. Du wählst mich jetzt, das weiß ich auch.

Natürlich ist diese Inszenierung der Zuneigung eine blanke riesenhafte Lüge, ein reines Märchen.
Aber, und das ist nachvollziehbar, besser ein Sich-Wärmen an einer Lüge als ein Umgehen-Müssen mit dem Gar Nichts. Als die Kälte, die einem sonstwo entgegenschlägt.

Die zweite Ebene ist die der Sicherheit.
Weißt eh, ich pass auf. Auf dich sowieso, du hast ja meine Aufmerksamkeit und meine Wertschätzung, das weißt du. Ich pass auch auf die anderen auf, die so sind wie wir. Und unser gemeinsames Ding. Und unser Land. Ich verteidig es gegen die, die was wollen, die die dir unangenehm sind, die Sündenböcke deiner Wahl, die Moslems, die Gstudierten, die Kosovaren, die Roten, die anderen halt.

Dieses Implementieren eines Bedrohungs-Szenarios, das im selben Atemzug Schutz anbietet, hat was von der Vorgangsweise derer, die Schutzgeld nehmen.

Die neue Praxis der Verführung

Das ist die aktuelle österreichische Praxis der Verführung.

Dabei ist die Verführung an sich nichts Böses.
Den alten Griechen gilt sie als Erziehungs-Ideal und Methode.

Anstelle des alten Modells (Überzeugung durch Diskurs, mit Storytelling unter Mithilfe eines wahrhaftigen Narrativs) muss ein neues, gar nicht so weit Entferntes treten: Verführung durch Storytelling.

Dass dabei der Diskurs implizit mitgeliefert wird/werden kann, ist kein Problem.
Natürlich ist das ein Lockangebot, eine Honigfalle.
Aber: ist das böse?
Verführen wir nicht alle täglich Menschen? Versuchen sie dazu zu bringen das zu tun, was wir wollen?

Funktionieren tut das natürlich nur "auf Augenhöhe", auch so einer dauerverwendeten Phrase dieser Verabstaltung.
Und da, bei der Augenhöhe, haben wir die Defizite. Dort wird der Knackpunkt sein.

Verführung und Lockung ist natürlich schwerer, wenn die dahinterstehenden Angebote tatsächlich halten müssen, und nicht nur - wie die der Populisten - auf ein paar Emo-Knöpfe drücken muss.
Dafür braucht es Haltung, dafür braucht es Werte, dafür braucht es eine persönliche Authentizität.

Die/das gibt es im aktuellen politische-gesellschaftlichen Angebot aber nicht. Daran knabbern die Parteien, die Interessensgemeinschaften, alle.

Letztlich mündet dieser Vorschlag in einen progressiven Populismus.
Das heißt: mit den Mitteln der Populisten Themen setzen, Interessantheit säen, anregen statt frontal beglücken.

Dieser Text ist die Ausgangs-Basis der heutigen Bonustrack-Sendung, der FM4-Mitternachtseinlage am Mittwoch. Diskussion dazu ist erwünscht.

Nachdem das praktisch jeder, der sich jetzt hier im Raum befindet leisten kann - weil das im Privaten sicher bereits mehrmals passiert ist, die Verführung mit Anspruch, mit durchaus populistischen Mitteln - ist es auch möglich.

Die Schwierigkeit wird sein diese Modell ins Große zu übertragen, in den gesellschaftlichen Mainstream zu bringen.
Ich halte eine solche Vorgangsweise für das Einzige, was der Einzelne leisten kann - demzufolge für unverzichtbar.

Dazu wünsche ich jetzt schon allen gutes Gelingen.

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  • isfuturepast | vor 2519 Tagen, 4 Stunden, 21 Minuten

    arg

    war auch der diskurs wo der eine zum anderen gsagt hat: "vas te faire e.....r, salle fils de p..e" oderso.

    Auf dieses Posting antworten
  • krrrgrrr | vor 2520 Tagen, 23 Stunden, 33 Minuten

    Lieber Martin - ein Vorschlag

    Poste solche Texte doch 1-2 Tage vor der Sendung, dann können sich die Wortmächtigen vorbereiten, um mit Dir am Mittwoch in den Ring zu steigen...

    Auf dieses Posting antworten
    • alabaster | vor 2515 Tagen, 6 Stunden, 50 Minuten

      wenn die so lange Vorbereitungszeit brauchen, sind sie doch gar nicht wortmächtig. . .

  • konjunktiv2 | vor 2521 Tagen, 6 Stunden, 58 Minuten

    long vehicle (kompensation)

    täusch ich mich, oder hat man einem ahnherrn abendländischen denkens wegen des verdikts "verführung der jugend" einst den schierlingsbecher gereicht? antike athenische päderastie wird im text ja nicht explizit mitgedacht, hat imho aber insofern erwähnens_wert, als flattermann cupido keineswegs -mit freud- "rein" (!) sublime, eher handfeste fleischliche dimensionen zugebilligt wurden. letzteres ward (siehe aristophanes im symposion) nicht nur geduldet, ja geradezu erwünscht, während sokrates, dem großen aufklärer, der sich immerhin die "welthistorische" überwindung der sophisterei/weismacherei auf die fahnen heften durfte, bewusstes "schicksal" (jaja, homo homini lupus...) ereilte. bitte nicht konfusionieren! ich mutmaße, du meinst mit "verführung" weniger diese entelechischen, sich selbst genügenden erotischen, als jene mittelbar zweckmäßigen, teleologischen (gesellschafts)politischen implikationen des begriffs.
    womit eine überleitung hergestellt wäre: der mensch als "zoon politikon" entwickelt sich, salopp & unter missachtung entwicklungspsychologischen schulwissens, vom kind, das die welt zu allererst einmal (wahr)nimmt, wie sie ist (bewusstwerdung, genese eines rudimentären bewusstseins), über die adoleszenz, der (als "pubertär" umrissenen?) herausforderung also, sich mit dem eigenen ich auch als objekt zuerst überkritisch, später dann doch versöhnt auseinanderzusetzen (selbstbehauptung/selbstbewusstsein), zum erwachsenen, im sinne eines mündigen mitbürgers, der im idealfall nicht nur vages gemeinschaftsgefühl, dumpfe erahnung wie auch immer...

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    • konjunktiv2 | vor 2521 Tagen, 6 Stunden, 57 Minuten

      gearteter verhältnisse verspürt, sondern über artikuliertes politisches bewusstsein verfügt (vgl. hegels phänomenologie).
      aufgabe verantwortlicher (dezidiert schwammig, denn niemand fühlt sich angesprochen, jedeR rettet zuerst den eigenen arsch ("rette sich wer kann!"), überforderte erziehungsberechtigte oder die sich mühsamst reförmchen abringende nomenklatura ebenso wie analysten der elterngeneration...) muss tatsächlich die viel zitierte bildungsoffensive sein, das schiere wissen um die funktionsweise kapitalistischer märkte und repräsentativer demokratie muss vermittelt werden, um jeden preis, auch auf die "gefahr" hin damit die grenzen des systems auszuloten, es in seinen grundfesten zu erschüttern. generationenkonflikt und herrschaft-knechtschaft-dialektik außen vor (im abendland nichts neues!), halte ich das szenario des abgeschütteltwerdens heute junger (und jung gebliebener ;-)) von der jungend von morgen aufgrund weiterer digitaler revolutionen für gelinde gesagt unwahrscheinlich. zwar kann realistischer weise von "schritthalten" längst nicht die rede sein, doch lässt uns unser unvermögen trotz aller berührungsängstlichkeit längst nicht vor technischen novitäten zurückschrecken (liessmann konstatiert bereits in hinblick auf anders: "die perfektibilität der geräte übersteigt zunehmend die kognitiven und emotionalen fähigkeiten des menschen."). und benutzerfreundlichkeit und intuitives handling, ganz im sinne einer an profitmaximierung interessierten IT-branche, tun ihr übriges.
      unpopulär der gedanke einer bringschuld insbesondere bildungsaffiner junger: aus verklärung...

    • konjunktiv2 | vor 2521 Tagen, 6 Stunden, 56 Minuten

      der kindheit und flucht in emerging adulthood inkl. obligater sinnkrise/quarterlife crisis destilliert eine ganze generation die verwechslungstragödie "jugend und verantwortungslosigkeit". über praktika und prekariat sich ereifernd wird da im wolkenkuckucksheim grün gewählt und mehr oder minder strebsam (alles, nur nicht MINT) studiert, zeitgleich jede ernstgemeinte ambition partizipieren zu wollen entstellt und unkenntlich gemacht. einschub: worin genau äußerst sich die vernunftbegabung des besten press room österreichs, wenn von dort ausgehend der ruf nach freier bildung für alle (vorerst hehres ideal) verbunden mit der ankündigung von dieser forderung in verhandlungen keinen zentimeter abweichen zu wollen (jetzt suppenkasparmentalität) laut wird?! der diskursverweigerer hat das recht verwirkt, gehört zu werden. schmollend gehör verschaffen kann sich bestenfalls das umsorgte kleinkind, so viel zum crashkurs leben. und ja, es macht sinn die eigene stimme zu erheben, selbst wenn sie im gewirr untergeht.
      "progressiver populismus" darf schließlich zumindest als spannender ansatz zur kenntnis genommen werden. bezeichnend die präambel, wo von einem "risiko, nahe an der lächerlichkeit" die rede ist: diese verniedlichung der entwickelten perspektive scheint einen kunstgriff rechtspopulistischen zuschnitts nur unzureichend zu maskieren: indem ich a priori nur halbe fahrt aufnehme, fällt später womöglich erforderliches zurückrudern leichter. hier:...

    • konjunktiv2 | vor 2521 Tagen, 6 Stunden, 56 Minuten

      behufs einer transformation zum "geusenwort" birgt der text dann vielleicht doch nicht die nötige sprengkraft, also kriegt er das label nahender lächerlichkeit verpasst, wie's einem zu allem überfluss im privaten (! d.h. hinter verschlossenen türen?) werkelnden progressiven populisten zu gesichte steht... des vorwurfs intellektueller schlüpfrigkeit wirst du dich da schwerlich erwehren können. interessiert hätte mich persönlich noch, ob du "verführung durch storytelling" präzisieren könntest, vorzugsweise anhand eines konkreten beispiels. denn du machst es dem weniger geneigten leser leicht, deinen text fehlzudeuten...

  • aicaramba | vor 2521 Tagen, 20 Stunden, 28 Minuten

    Die zerquetschte Generation

    Ich bin 23, also Teil der zerquetschten Generation. Ich denke allerdings, dass nur jene zerquetscht werden, die sich zerquetschen lassen: also jene, die Du angepasst, teilnahmslos, ergeben nennst. Solche Leute werden womöglich wirklich zerquetscht (mal unabhängig davon, ob das wirklich deswegen ist, weil sie zwischen den Generation eingequetscht werden)

    Dann ist da noch die "noch bessere Ausbildung" der Unter-18-Jährigen, also die, die uns über 18-Jährige einquetschen sollen. Ich denke, das kann nur genau so richtig sein, wie auch die stets überall getroffene Feststellung, dass die Jungen, die wirklich Jungen, das Schulniveau auf das tiefste Niveau aller Zeiten drücken, weil sie kaum noch deutsch können (auch die gebürtigen Österreicher), Zusammenhänge nicht verstehen usw. - die Generation, die mit der Playstation aufgewachsen ist, und einen Spielplatz nur noch aus dem Fernsehen kennt und auf Bäume nur in Computersimulationen geklettert ist. Eine Generation ohne Konzentrationsfähigkeit usw.

    Es wird wohl an beidem etwas dran sein.

    Und dann noch zur Audimax-Presse: Dein Lob ist einmalig :) Und ja, wir haben den Hörsaal vollgekriegt (und mehr als das - ich schätze die Zahl der Anwesenden an den ersten zwei, drei Abenden auf 2000 bis 3000 gleichzeitig - also Audimax...

    Auf dieses Posting antworten
  • accessallareas | vor 2521 Tagen, 21 Stunden, 48 Minuten

    grade entdeckt:

    Der Protest um den besten Press-Room österreichs hat jetzt auch seinen eigenen Kino-Film. Ab 29. Oktober im Kino.
    http://www.austrianfilm.at/unibrennt-bildungsprotest-2

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  • tjure | vor 2522 Tagen, 2 Stunden, 28 Minuten

    Märchen erfinden hat überhaupt keinen Sinn.

    Missionarische Appelle ohne Empfängeradresse ebensowenig(oder soll der Adressat "die Ansprechbaren" reichen?).

    Weder liegt der raue Wind an innerösterreichischen Verhältnissen, noch an mit irgendwelchen Lebensalterzahlen herbeikonstruierten Generationen, die es nicht gibt.

    Es gibt auch keine Klassengesellschaft mehr, dieser Sprachgebrauch hält sich bestenfalls noch unter denjenigen, die vor lauter Selbstzufriedenheit vor 30 Jahren aufgehört haben zu denken.

    Marx ist Vergangenheit, es gibt andere, besser funktionierende Modelle, die Gesellschaft zu beschreiben - bitte weitersagen!

    Blablabla..."was der einzelne leisten kann" usw. usf. ...was sind das bloß für faulig uralt unreflektierte Standardfloskeln, um eine Seite Märchen zum Abschluss zu bringen!

    Grauenhaft feig, sich selbst pausenlos in derselben Manier in den Sack zu lügen.

    Sinnlos, ohne irgendwas Brauchbares - nur um es dem Gestus der anderen Suppenköchen gleichzutun. Voll armer Artikel.

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    • skofield | vor 2522 Tagen, 1 Stunde, 34 Minuten

      Wie wärs wenn du dann was sinnhaftes und brauchbares postest/verlinkst/anmerkst?
      Über 4 Absätze zu lesen: Artikel scheiße! ist fad und unbefriedigend.

    • sicklikejosef | vor 2521 Tagen, 13 Stunden, 41 Minuten

      Dass es keine Klassengesellschaft mehr gibt, das freut mich wirklich...

      ...zu hören

      Da braucht man sich in Zukunft ja gar keine Gedanken mehr über irgendwas zu machen, denn Marx liegt in der Vergangenheit und die Bedeutung dieses Terms sollte man wohl in deiner Vergangenheit suchen, in der es keine Klassen mehr gab, in denen man Deutsch lernen musste.

    • 2ventq | vor 2521 Tagen, 2 Stunden, 8 Minuten

      MBs Beitrag ist ein einziges steindummes Geschwurbel. Selten so einen autistischen Schwachfug gelesen.
      Tschuldigung, dass ich nicht konstruktiver bin, aber das habe ich beim Lesen gedacht.

    • alabaster | vor 2515 Tagen, 6 Stunden, 40 Minuten

      alta wat labersch du!

  • psyandchai | vor 2522 Tagen, 2 Stunden, 45 Minuten

    die idee an sich ist ja nicht schlecht... im bonustrack themen vorzugeben... scheitert aber wohl meiner meinung nach an der umsetzung.

    denn wie soll bitte in 23 Minuten etwas halbwegs sinnvolles zusammengebracht werden, dass dann nicht nach gacksi klingt... ja ein gespräch vielleicht, wenn es gut läuft... aber wenn du martin bis 0:35 uhr deinen text vorliest, dann bleibt zum anrufen nicht mehr viel zeit... vlt. solltest deine sendung halt dann ähnlich offen aufbauen wie den club 2... mit überzíehen... zum leid der robin lee...

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    • psyandchai | vor 2522 Tagen, 2 Stunden, 44 Minuten

      oder es bei der kurzversion für dummies belassen ;)

  • teesa | vor 2522 Tagen, 6 Stunden, 43 Minuten

    lieber martin, dieser vortrag/artikel ist dir wieder mal hervorragend gelungen. ich der ich dieser "lost generation" angehöre fühle mich bestätigt, danke dir für diese beinharte analyse.

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  • softmachine | vor 2522 Tagen, 8 Stunden, 47 Minuten

    eine gesellschaft die dauerjugend als programm hat, akzeptiert keine reale jugend mehr. dein problem ist schon die altersabsnchnittmarkierungen. vergiß es. kenne leute, die mit 35 noch praktika machen bzw. wieder. interessant ist doch, wie der diskurs bestimmt wird, um bei bourdieu zu bleiben. als in der prä 9/11 äre hunderttausende auf die straßen gingen (stichwort genua, volxskarawane usw.) wo war da der diskurs ? sind die jungen eingeladen worden ? kommen die in den diskurs ? oder überspitzt formuliert: warum musst du als beinahe 50jähriger über jugend sprechen, der dann audimaxisten vorwirft, dass sie in den diskurs wollen ? du bist zb der diskurs.die neue form im jahre 2010 ist nicht der autoritäre monolog, es ware der dialog.

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    • blumenau | vor 2522 Tagen, 8 Stunden, 19 Minuten

      den gab es ja.
      vorort.
      das darf mich aber nicht davon abhalten zu abstrahieren.

      einen vorwurf liest nur du raus - ich stelle ein faktum fest.

      die altersabschnitte sind ungefähre richtwerte, an denen nur idioten kleben bleiben. und dass die älteren den diskurs bestimmen, das steht doch eh fest (und auch im text); und dass das schlecht ist, auch.

    • perrymason | vor 2522 Tagen, 8 Stunden, 13 Minuten

      Gerontokratie?

    • blumenau | vor 2522 Tagen, 8 Stunden, 5 Minuten

      ... wäre es, wenn es tatsächlich um die "Alten" gehen würde - was aber, um nochmal wie im text biffl zu zitieren, nicht der fall ist. es geht um die angesprochene gruppe dazwischen. die sich selbst so jung fühlen, was die sache so kompliziert macht. weswegen einwort-argumente auch nícht greifen können.

    • alpiarts | vor 2522 Tagen, 7 Stunden, 34 Minuten

      Thumbs up, Blumenau.

    • softmachine | vor 2522 Tagen, 5 Stunden, 38 Minuten

      warum bleibst du dann dran kleben, wenn du weisst, dass das nur idioten machen ? es geht darum, dass "die jugend" nicht mehr in den diskurs kommt, genau wie muslime, arbeitslose, migranten nicht in den diskurs kommen. es wird über sie gesprochen,aber nicht mit ihnen. vor allem medial wird hier über eliminationsrituale (cf bourdieus "über das fernsehen") eben ein elitärer diskurs der mächtigen geschaffen, cf. die komplete mediale leerstelle bei attac usw. und du bist eben auch der diskurs, der als transmitter auftritt, anstatt dass die jugend selbst zu wort kommt. so ist das eben mit den hierarchien.

    • alpiarts | vor 2522 Tagen, 4 Stunden, 2 Minuten

      Das ewige, hartnäckige Geschwür: Separatismus.

  • isfuturepast | vor 2522 Tagen, 9 Stunden, 34 Minuten

    eigentlich schade,

    dass die intellektuellen die welt nicht retten können.

    Auf dieses Posting antworten
    • blumenau | vor 2522 Tagen, 8 Stunden, 4 Minuten

      "die welt" ist immer von den intellektuellen gerettet worden. eine simplizifierende geschichtsschreibung ändert die drehbücher und schreibt die rollen so um, dass sie jeder verstehen kann.

    • perrymason | vor 2522 Tagen, 7 Stunden, 58 Minuten

      Jeder Idealist mit Gewissen schreibt die Geschicht so, dass es folgenden Generationen besser geht.

    • perrymason | vor 2522 Tagen, 7 Stunden, 55 Minuten

      und das meine ich möglichst objektiv

    • alpiarts | vor 2522 Tagen, 7 Stunden, 39 Minuten

      Authentisch und Pop sein,
      der klassische Spagatt (Grüne, z.B.)

    • isfuturepast | vor 2522 Tagen, 7 Stunden, 30 Minuten

      wenn "die welt" schon mal gerettet wurde(wovon ich nicht ausgehe), dann sicher nicht von den intellektuellen allein. ausserdem waren sie/manche an ihrer zerstörung auch nicht unbeteiligt.